Yogamatten Test 2020

Yogamatten Testsieger und beste Yogamatte im Internet

Eine Yogamatte sollte immer an Ihre Anforderungen angepasst und für den Yogastil, den Sie praktizieren wollen, geeignet sein. Egal, ob Sie eine Reise rund um die Welt planen, Yoga-Workouts zu Hause oder im Studio machen möchten – es gibt für jeden Anlass, jede Yoga-Art und für besondere individuelle Vorlieben die passende Matte.

Suchen Sie eine robuste und zuverlässige „Unterstützung“, die Sie auf Ihre Urlaubsreisen mitnehmen können, die sich gegenüber Ihren Knien schonend verhält und auf der Sie stets stabil und rutschfest auch herausfordernde, schweißtreibende Asanas praktizieren könne? Oder wünschen Sie eine langlebige, nachhaltige Yogamatte für zu Hause, die dafür sorgt, dass Sie im Savasana tief entspannen können?

Bevor Sie sich für eine Yogamatte entscheiden, sollten Sie wissen, dass verschiedene Modelle zur Auswahl stehen, die sich in Qualität, Funktionalität und insbesondere im Preis unterscheiden. Viele Interessenten wollen sich daher zunächst über das Material und das Anwendungsgebiet einer Yogamatte informieren.

Für welchen Yogastil eignet sich die Yogamatte? Kann ich die Yogamatte auch für Gymnastikübungen oder Pilates verwenden? Aus welchem Material besteht sie? Zu solchen und ähnlichen Fragen, haben wir auf dieser Webseite einige der wichtigsten Informationen zum Thema „die optimale Yogamatte für mich und meinen Yogastil“ für Sie zusammengestellt.

Zusätzlich stellen wir Ihnen unsere Yogamatte Testsieger vor sowie einige weitere Modelle, mit  all ihren Vor- und Nachteilen – denn eine Yogamatte sollte ein hohes Maß an Qualität und Langlebigkeit mitbringen und genau Das möchten wir Ihnen bieten. Ferner finden Sie neben unseren „Yogamatte Testsieger“ auch die Modelle, die leider nicht überzeugen konnten (siehe Yogamatte Test-Verlierer).

YOGAMATTE BESTSELLER 2020


MOVIT XXL Pilates Yogamatte

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Bodhi Lotus Design Pro

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Bausinger Schurwolle Yogamatte

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Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio

Bodhi-Lotus-Design-Pro-Light-Yogamatte-4mmJade-Travel-Yoga-MatteManduka-eKOLiteBausinger-Yogamatte-ProfessionellJade-Harmony-Professional-5mm-Yoga-Matte-LangYoga-Design-Lab-Combo-MatteLotuscrafts-Yogamatte-Mudra-Studio
Preis PrüfenPreis PrüfenPreis PrüfenPreis PrüfenPreis PrüfenPreis PrüfenPreis Prüfen
MaterialTPENaturkautschukNaturkautschukSchurwolleNaturkautschukNaturkautschukPVC
Maße183 cm x 60 cm173 cm x 61 cm180 cm x 61 cm200 cm x 75 cm173 cm x 61 cm178 cm x 61 cm183 cm x 60 cm
Dicke4 mm3 mm3-4 mm20 mm5 mm3,5 mm5 mm
Gewicht1 kg1,6 kg2 kg2,1 kg2 kg1,8 kg1,2 kg
RutschfestigkeitSehr gutSehr gut bei nicht stark schwitzenden HändenSehr gutGut für eine Yogamatte aus SchurwolleSehr gut bei nicht stark schwitzenden HändenSehr gutGut
GeruchKeiner, verflüchtigt sich mit der ZeitKeiner, bzw. verflüchtigt sich mit der ZeitMittelstark, verfliegt mit der ZeitMittelstark, verfliegt mit der ZeitKeiner, verflüchtigt sich mit der ZeitKeinerKeiner, verflüchtigt sich mit der Zeit
Mehr DetailsBodhi Lotus Design Pro YogamatteJade Travel Yoga MatteManduka eKO Lite YogamatteBausinger YogamatteJade Harmony ProYoga Design Lab YogamatteLotuscrafts Yogamatte

Drei Gründe, warum man sich für seinen eigenen individuellen Begleiter entscheiden sollte

  • Die eigene Yogamatte ist ein extrem persönlicher Gegenstand und sollte im besten Fall nur von Ihnen benutzt werden. Denn bei körperlich anstrengenden Yogaformen kommt man leicht ins Schwitzen und aufgrund von ständigen Hautkontakt, sollte für die optimale Hygiene gesorgt sein. Deshalb werden erfahrene Yogi und Yoginis auch nie zu einer gestellten Studiomatte greifen, außer vielleicht im Falle, dass die eigene Matte zu Hause vergessen wurde. Erstens weiß man nie wirklich genau, inwieweit die Matte durch den Vorgänger gereinigt wurde, zweitens entsprechen die Matten im Studio den eigenen Anforderungen meistens gar nicht.
  • Viele Yogis entscheiden sich für den Kauf einer Matte aus Hygiene-Gründen. Es geht jedoch um viel mehr als nur die Hygiene. In der Regel eignen sich die Matten in den Fitnessstudios nicht für Yoga, da diese zumeist viel zu kurz sind und schon mittelgroße Menschen damit Probleme haben, gleichzeitig Füße und Beine auf der Matte zu positionieren. So zum Beispiel in der Asana „Herabschauender Hund“, da man mit den Füßen auf dem Boden und mit den Händen auf der Matte stehen muss. Wer mit den Händen oder Füßen ungünstig wegrutsch, der kann sich ernsthafte Verletzungen zuziehen.
  • Klassische Yogamatten minderer Qualität geben Ihnen bei schwitzigen Händen keinen ausreichenden Halt. Dies macht insbesondere bei Balanceübungen auf die Dauer keinen Spaß, noch tut es Ihrem Körper nicht gut, weswegen es sich definitiv lohnt in eine gute Matte zu investieren, vor allem wenn Sie regelmäßig üben.

Egal, ob Sie Anfänger sind oder schon länger praktizieren, eine qualitativ hochwertige Yogamatte ist beim Yoga das A und O. Wer intensiv Yoga praktiziert, verbringt viel Zeit auf seiner Matte, Zeit die er seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden widmet. Deshalb lohnt es sich an dieser Stelle in eine umweltfreundliche und nicht mit Schadstoffen belastete Yogamatte zu investieren, die an die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Yogamatten können heutzutage selbst bei mehrstündigem täglichen Gebrauch 1-2 Jahre (je nach Pflege auch länger) halten.

 

Gründe für eine, auf eigene Ansprüche abgestimmte, Yogamatte:

  • Rutschfeste Unterseite
  • Griffige Oberfläche für sicheren Halt
  • Kein Wegrutschen bei dynamischen Übungen
  • Gute Polsterung für bequemes Sitzen und Übungen im Liegen bei ruhigen Yogaformen
  • Gute Dämpfung schont die Gelenke und Knochen
  • Hautverträgliche Materialien ohne Schadstoffe
  • Umweltschonende, nachhaltige Materialien/Herstellung
  • Bessere Hygiene – für die perfekte Hygiene ist die Matte außerdem abwaschbar
  • Persönlicher Gegenstand

Yogamatte ist nicht unbedingt gleich Yogamatte – Gymnastikmatte, Pilatesmatte & Co.

Das Angebot an Yogamatten ist schier unendlich. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Preisklassen, Größen, Designs, Maßen, Materialien und für die verschiedensten Anforderungen und Anlässe.

Sucht man im Internet nach einer Yogamatte, werden einem oftmals auch Trainingsmatten, Gymnastikmatten oder Pilatesmatten angezeigt. Yogamatten werden nämlich sehr gerne auch unter den zuletzt genannten Begriffen verkauft, was zur Verwirrung beim Kauf führen kann, da Yogamatten auf den ersten Blick kaum von Gymnastikmatten zu unterscheiden sind. Fachlich gesehen, unterscheiden sich Yogamatten in der Regel von anderen Trainingsmatten in der Dicke bzw. Yogamatten sind deutlich dünner. Unterschiede finden sich bei Yogamatten aber auch in der Härte beziehungsweise Formstabilität. Ausschlaggebend ist der jeweilige Verwendungszweck.

YOGAMATTE BESTSELLER 2020


Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio

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Sosila Yogamatte

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YOGAMATTE


 

– Yogamatten sind dünner, was den Vorteil hat, dass die Füße nicht so tief in die Matte einsinken und man dadurch stabiler auf der Matte steht.

– Yogamatten bieten Ihnen bei den Übungen optimalen Halt.

– Yogamatten rutschfest, was wichtig ist, da beim Yoga die Übungen in der Regel barfuß ausgeübt werden.

– Yogamatten sind leicht zu reinigen.

– Yogamatten bieten auch eine gute Isolationsleistung, was wichtig ist, insbesondere wenn man die Übungen im Freien bei kühleren Temperaturen absolviert.

– Verschiedene Materialien (auch Naturmaterialien bzw. Vegan und Allergiker geeignete Modelle).

– Viele Modelle lassen sich dank Haltegurten oder der passenden Tasche gut transportieren.

GYMNASTIKMATTEN, FITNESSMATTEN

(zwischen 15 bis 25 millimeter)


 

– Sind dicker und weicher als Yogamatten, so dass die Füße mehr einsinken.

– Gymnastikmatten bieten durch die Polsterung einen deutlich höheren Komfort, der für eine Vielzahl an Fitnessübungen erforderlich ist (z.B. Hüftheber, Sit-Ups)

– Geeignet für verschiedene Kurse im Studio, in denen Übungen auf dem Boden praktiziert werden.

– Häufig weniger rutschfest als Yogamatten.

– Oft etwas preiswerter als Yogamatten.

PILATESMATTE

(zwischen 8 bis 15 Millimeter)


 

– Pilatesmatten sind etwas dicker als Yogamatten und etwas härter als eine Gymnastikmatte.

– aufgrund der passenden Rahmenbedingungen können einige Pilatesmatten z.B. auch für Kundalini-Yoga und das Hatha-Yoga genutzt werden.

 

Die hier aufgeführten Besonderheiten können nicht unbedingt als Vor- und Nachteile gewertet werden. Sicher erscheint eine gut gepolsterte Matte vorteilhafter, insbesondere bei Knieproblemen oder für Anfänger, allerdings ist sie im Grunde weniger für dynamische Yogaübungen oder Halte- und Stabilitätsübungen geeignet. Es wäre zum Beispiel auch wenig sinnvoll, wenn eine Yogamatte geringer Dicke aus einem extrem weichen Material gefertigt wäre. Möchte man eine Yogamatte kaufen, muss man darauf achten, dass die einzelnen Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind.

Wer Yoga praktizieren möchte, sollte sich besser für eine dünne Yogamatte entscheiden, sodass die Füße bei Balanceübungen im Stand nicht einsinken. Für welche Yogamatte man sich letztendlich entscheidet, hängt auch davon ab, welchen Yogastil man ausüben möchte.

Yogaübungen kann man im Grunde auch ohne eine Matte absolvieren, aber es kommt auch stark darauf an, auf was für einem Untergrund Sie Ihre Übungen praktizieren möchten. Yogaübungen lassen sich auf Fitnessmatten oder selbst auf einem Handtuch ausführen. Auf Sand, Gras oder weichen Teppichböden brauchen Sie nicht unbedingt eine Yogamatte. Auf hartem Untergrund wie Steinboden oder hartem Parkett gestalten sich die Übungen mit einer entsprechenden Matt mit Sicherheit bequemer. Es ist wichtig die richtige Yogamatte zu wählen, denn wer mit der richtigen Matte übt, macht sich seine Yogastunden nicht zusätzlich schwer und kann sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren, was schließlich auch das Ziel beim Yoga ist.

Yogamatte kaufen – was man beachten sollte

Das Internet stellt Yogamatten-Suchende vor ein schier unendliches Angebot. Die verschiedenen Modelle können sich je nach Preis, Farbe, Größe, Material sowie Anwendungsgebiet (Yoga-Art) unterscheiden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Yogamatte unterstützt Sie bei Ihren Übungseinheiten und bietet Ihnen zugleich Halt und Komfort.
  • Yogamatten unterscheiden sich in deren Dicke. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Yogamatten, dicke und dünne Matten. Beide Arten sind in unterschiedlichen Materialien und zahlreichen Designs erhältlich. So gibt es welche aus Kunststoff oder auch Naturkautschuk, sowie andere aus Baumwolle, Schurwolle oder Jute.
  • Dicke Matten eignen sich ideal für ruhige Yogaübungen sowie Meditation. Dünne Yogamatten dagegen sind für dynamische und rhythmisch Übungen geeignet. Sie sind leichter im Gegensatz zu den dickeren Vertretern und lassen sich einfacher transportieren, was sie zu optimalen Begleitern macht. Durch ihr extrem leichtes Gewicht bieten sie eine besondere Art von Komfort: Sie lassen sich wunderbar transportieren, wenn man z.B. mit dem Fahrrad oder in der U-Bahn unterwegs zum Yoga-Unterricht ist.
  • Achten Sie außerdem darauf, dass ein Gütesiegel (Öko-Tex Standard 100) vorhanden ist, das sicherstellt, dass die Yogamatte frei von giftigen Weichmachern und Schadstoffen ist. Im Handel sind auch Latex-freie und allergikergeeignete sowie vegane Yogamatten erhältlich.

Yogamatten – wo liegt der Unterschied?

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alle wichtigen Details zu Themen wie Allrounder Matte, Komfort Home Mat, Reise Yogamatten, Matten für Meditation, Kundalini, Yin-Yoga sowie für weitere Yogastile. Außerdem sind wir näher auf die Materialeigenschaften, Reinigung und die Hauptfaktoren beim Yogamattenkauf eingegangen, denen unserer Meinung nach eine wichtige Rolle zukommt, wenn es nicht nur um ein entspanntes Yoga-Workout geht, sondern auch um eine einfache Reinigung und umweltfreundliche Herstellung.

Yogamatte ist nicht gleich Yogamatte. Deshalb sollten Sie sich als angehender Yogi vorab folgende Fragen stellen und überlegen, was Ihnen beim Yoga üben wichtig ist:

  • Welche Yogaform möchte ich praktizieren?
  • Wie dick muss die Matte sein, damit ich mich darauf wohlfühle?
  • Habe ich sehr schwitzige oder eher trocken Hände?
  • Soll die Matte leicht zu tragen sein?
  • Spielen Farbe und Design eine wichtige Rolle?

 Steht für Sie vor allem eine gute Dämpfung und Isolationsleistung oder die Rutschfestigkeit im Vordergrund? Spielen die Farbe und das Design eine wesentliche Rolle, soll die Matte leicht zu tragen sein oder ist die Verarbeitung ökologischer Materialien eine Grundvoraussetzung? Entscheidend sind wie bereits erwähnt der von Ihnen praktizierte Yogastil und Ihre individuellen Anforderungen und Vorlieben.

Um die Unterschiede bzw. Vor-und Nachteile, welche die verschiedenen Yogamatten mitbringen, besser veranschaulichen zu können, haben wir uns für 20 Matten entschieden, an denen wir unsere Kriterien verdeutlichen und zudem generell auf die Schwächen und Stärken der verschiedenen Yogamatten hinweisen möchten. Mal schauen, wie sich die einzelnen Hersteller und ihre Matten in unserem Yogamatten Test schlagen.

  • Anlass und Zweck: Möchten Sie, dass Sie Ihre Matte auch auf Reisen begleitet?
  • Anwendungsgebiet: Für welchen Yogastil brauchen Sie die Matte?
  • Männer, Frauen, Kinder, Anfänger, Profi, Allergiker, etc.: Anforderungen bestimmter Personengruppen
  • Material: Naturkautschuk, Kork, TPE oder Allergiker geeignet?
  • Format: Länge, Breite und Dicke (Dämpfung/Isolationsleistung) der Matte
  • Herstellung und Nachhaltigkeit: ökologisch abbaubare Materialien, qualitativ hochwertige Verarbeitung der Materialien
  • Individuelle Anforderungen & Vorlieben (Design, Farbe, etc.)

Anlass und Zweck – Für Unterwegs, für zu Hause oder wieso nicht gleich ein Allrounder?

Bevor Sie eine Yogamatte kaufen, sollten Sie sich zunächst fragen, wozu Sie die Matte in erster Linie nutzen möchten. Haben Sie gerade mit Yoga angefangen und wollen vor allem im Studio üben? Haben Sie schon Erfahrungen und nutzen Ihre Matte meistens zu Hause? Ist Ihnen eine Knieschonende und gut gepolsterte Yogamatte wichtig oder benötigen Sie eine leicht faltbare Matte, die Sie überall mit hinnehmen können? Yogaübungen lassen sich beinahe jederzeit und überall spontan ausführen, zu Hause vor dem Fernsehen, im Büro oder auch im Urlaub am Strand. Man benötigt nur etwas Platz und eine Yogamatte. Doch welche genau, erfahren Sie hier. Im Folgenden finden Sie dazu eine kleine Übersicht:

  • Reise Yogamatte

Wer mit Wohnmobil und Rollkoffer verreist, wird keine Probleme haben seine normale Yogamatte easy im Gepäck zu verstauen. Wenn Sie aber gerne Campen oder Biwakieren und nebenbei Ihr Yin Yoga oder Ihre Ashtanga Übungsserie absolvieren möchten, werden Sie wahrscheinlich mit möglichst wenig Ballast unterwegs sein wollen. In solch einem Fall ist es eine gute Idee, sich zuzüglich zur „Home“-Yogamatte eine Travel Mat anzuschaffen.

Yogistar Travel Sun Reisematte
Yogistar Travel Sun Reisematte

Reise-Yogamatten sind leicht und dünn und werden daher auch gerne als Auflage für Matten im Studio verwendet. Man kann sie sozusagen in zwei Kategorien unterteilen: die ultradünnen Reise-Matten, die zumeist nur 1 mm dick und ca. 1kg leicht sind (z.B. Yogistar Travel Sun Reisematte) und sich zudem einfach zusammenfalten lassen, und in die leichteren und dünneren Standardmatten, die zwischen 2-4 mm dick sind und bis zu 2kg auf die Waage bringen können (z.B. Jade Travel).

Bei der Entwicklung von Yogamatten hat man den Blick nicht nur auf ein möglichste geringes Gewicht und eine leichte Handhabung gelegt, sondern auch platzsparend und einfach zu transportieren gestaltet. In überwiegenden Fällen werden die Matten für den Transport zusammengerollt, es gibt aber auch faltbare Ausführungen.

  • Yogamatte für Zuhause

Yogamatte ist nicht gleich Yogamatte. Beim Yoga auf Reisen sollte man auf andere Qualitätskriterien achten als beim Yoga in den eigenen vier Wänden. Eine Yogamatte die man hauptsächlich Zuhause verwendet, sollte vor allem rutschfest sein, nicht riechen und Wohlfühlcharakter haben. Für den Transport sind die meisten allerdings nicht gut geeignet, da sie sich nicht zusammenfalten lassen, oftmals keine Haltegurte haben und auch im Vergleich zu den Travel Mats schwerer sind.

Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio XL
Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio XL

Die Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio XL und Sosila Yogamatte lassen sich hier gut weiterempfehlen und eignen sich aufgrund des ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnisses optimal für Anfänger. Die Sosila Matte wird sogar mit Trageband und Tasche geliefert und wiegt trotz einer Dicke von 0,8 cm lediglich 1,4 kg.

  • Allrounder Yogamatte

Allrounder sind, wie es der Name bereits vermuten lässt, überall einsetzbar und bieten für die meisten Yogaformen eine gute Dämpfung und Rutschfestigkeit. Außerdem eignen sie sich auch zum Pilates oder Cross Fit. Wer sich also nicht auf einen bestimmten Yogastil festlegen möchte oder sich gerne auch mal mit Pilates fit hält, ist mit einer Allrounder Yogamatte super gut beraten.

Jadeyoga Harmony Professional
Jadeyoga Harmony Professional

Allrounder sind Mittelgewichte und kommen mit einer ausreichenden Bodenhaftung und Rutschfestigkeit sowie einer guten Dämpfleistung daher. Da diese Yogamatten auch vom Gewicht her nicht zu schwer ausfallen, stellen sie eine perfekte Kombination aller erforderlichen Eigenschaften dar, die eine entspannte Yogapraxis und andere Bodyworks voraussetzen. Als Allrounder könnte man die Jade Travel Yogamatte (1,6kg, 3mm dick) bezeichnen. Sie eignet sich bestens für Urlaube, bei denen man an einem Ort bleibt oder eben als Zuhause-Matte, die man auch gut mal wohin mitnehmen kann. Allerdings würden wir sie Yogis, die viel rumreisen nicht unbedingt empfehlen, da sie schnell zu einem schweren Klotz im Gepäck werden kann.

Für welchen Yogastil brauchen Sie die Yogamatte?

Es gibt mehrere gute Gründe, warum es so viele verschiedene Yogamatten auf dem Markt gibt. Einer der wichtigsten liegt wohl darin, dass es so viele verschiedene Yoga-Formen gibt. Dabei unterscheiden sich die Matten nicht nur in Design und Format, sondern sind in erster Linie speziell mit Blick auf die Anforderungen des Yoga-Stils hergestellt worden. Egal, für welchen Yogastil Sie sich entscheiden – Iyengar, Vinyasa, Anusara oder Yin Yoga – die Aufgabe jeder Matte ist es, den Übenden durch ihre Beschaffenheit beim Ausführen seiner Figuren optimal zu unterstützen und gleichzeitig seine Gesundheit zu schonen. Je nachdem für welche Yogarichtung Sie sich entscheiden, stehen unterschiedliche Qualitäten der Matten im Fokus.

Dynamische Yogastile – Hot Yoga, Vinyasa oder Ashtanga

Praktizieren Sie einen dynamischen, schweißtreibenden Yogastil, der eine rutschfeste und dichte Matte erfordert, mit extra viel Dämpfleistung? Führen Sie regelmäßig anspruchsvolle körperliche Yogaübungen aus, sollten Sie sich für eine feste Matte mit guter Bodenhaftung entscheiden. Vor allem aber spielt die Rutschfestigkeit auf der Matte eine wichtige Rolle. Wer seine Asanas mit Sprüngen kombiniert (wie sie im Ashtanga und Vinyasa Yoga praktiziert werden), sollte auch auf eine entsprechende Dämpfung der Yogamatte achten. Zu dick bzw. zu weich sollte die Matte bei dynamischen Yogastilen nicht sein, da man sonst bei Stehpositionen ins Wackeln kommt und nur mit Mühe die Balance halten kann.

Dynamische Yogastile

Für dynamische Yogarichtungen wie Ashtanga-Yoga und Hatha-Yoga werden Yogamatten mit einer geringeren Dicke, einer verhältnismäßig hohen Dichte und einer rutschfesten Unterlage (oder Beschichtung der Unterseite) benötigt.

Yogamatten, die diese Voraussetzungen erfüllen, erlauben einerseits einen stabilen und gleichzeitig bequemen Stand und andererseits einen sicheren Wechsel zwischen verschiedenen Übungen. Da diese Yogaformen sehr schweißtreibend sein können, müssen die Matten einfach zu reinigen sein.

Weichere Matten eignen sich für Entspannungsübungen. Möchte man mehrere Yogaformen ausüben, bieten Matten mit einer Dicke von 0,4 bis 0,8 Zentimetern einen guten Kompromiss.

Ruhige Yogastile – Hatha Yoga, Yin Yoga, Iyengar

Wer ruhige Yogastile praktiziert (wie dem Kundalini-Yoga), ist mit Yogamatten, die einen guten Halt bieten, gut beraten. Werden die Übungen vorwiegend im Liegen oder Sitzen geübt (z.B. Yin Yoga), ist ebenfalls eine gewisse Polsterung zu empfehlen. Als sekundär erweist sich bei diesem Stil die Rutschfestigkeit. Natürliche Materialien und eine umweltfreundliche, ökologische und faire Herstellung der Matte sollten ebenfalls bei der Wahl der Yogamatte eine wichtige Rolle spielen. Wer Yoga übt, verbringt schließlich viel Zeit auf der Matte. Dabei besteht Hautkontakt mindestens mit Händen und Füßen. Aber auch beim Atmen können über die Nase flüchtige Stoffe in den Körper gelangen.

Ruhige Yogastile

Bei statischeren Formen können auch etwas dickere Yogamatten genutzt werden. Allerdings sollte auch hier darauf geachtet werden, dass der Körper von der Yogamatte in seiner natürlichen Haltung unterstützt wird und nicht zu tief in die Matte einsinkt. Sinn und Zweck der Yogamatte ist es, bei längerem Verharren in einer bestimmten Position den Druck auf die dabei aufliegenden Körperteile zu vermindern und so beste Bedingungen für eine entspannte Yogapraxis zu gewährleisten.

Anforderungen bestimmter Personengruppen – Groß, Klein, Erfahren, Anfänger

An Yogamatten werden je nach Personengruppe, Erfahrung und Yoga Level unterschiedliche Anforderungen gestellt. Ein Beispiel sind Allergiker, Veganer, Kinder, Anfänger oder Yogalehrer, die hinsichtlich der Yogamatte unterschiedliche Ansprüche haben und den Fokus auf ganz verschiedene Aspekte setzen. Eine kurze Übersicht:

Männer: Da Männer durchschnittlich eher größer und schwerer sind, muss eine Männermatte nicht nur die entsprechenden Maße mitbringen, sondern auch etwas aushalten können. Die Farbe und das Design – rosarot, karibikblau oder Holzoptik – bleibt dem individuellen Geschmack überlassen. Entsprechend eignen sich Männermatten auch für große Frauen oder Personen mit etwas Übergewicht.

Kinder: Yoga tut nicht nur den Erwachsenen gut, sondern auch den Kleinen.

Kinder Yogamatten dürfen ruhig etwas kleiner sein. Dafür müssen sie qualitativ hochwertig, schadstofffrei, rutsch- und abriebfest sein. Neben einer kindgerechten Größe, muss eine Kinder Yogamatte sicher sein und mit einem hautfreundlichen Untergrund ausgestattet sein. Kindermatten gibt es ebenfalls in verschiedenen Größen (111 cm, 147 cm oder 160 cm).

 

Anfänger: Als Anfänger möchte man sich vielleicht noch auf keinen Yoga-Stil festlegen, sondern erst einmal an einem „Yoga-Schnupperkurs“ teilnehmen und erst dann entscheiden ob man dabei bleibt oder nicht. Außerdem ist ist man sich als Neueinsteiger ohnehin noch nicht sicher, welche Yogamatte einem am besten gefällt. Daher legen viele Anfänger den Fokus auf eine günstigen Preis. Außerdem werden Anfänger eine Matte mit einer etwas dickeren Polsterung für Gelenke und Knochen zu schätzen wissen. Entsprechend wäre es hier ratsam, sich eine preiswerte PVC Yogamatte zuzulegen, die nicht allzu viele Schadstoffe enthält.

 

Yoga Profi und Fortgeschrittene: Yoga Erfahrene werden an ihre Yogamatte sehr hohe Anforderungen stellen. Yoga-Lehrer haben oft mehrjährige Erfahrung und haben die Übungen verinnerlicht. Meistens bestehen die Yogamatten aus einem natürlichen und sehr hochwertigen Material wie Naturkautschuk, da sie eine extra gute Dämpfung, Rutschfestigkeit und Stabilität bieten. Egal, ob Matte mit offener rauher Oberfläche oder mit geschlossener, das bleibt, genauso wie auch Farbe und das Design der Matte, Geschmackssache. Der Preis spielt hier praktisch keine Rolle.

Große Menschen: Wie schon im Abschnitt zur Personengruppe der Männer erwähnt: Große Menschen sind meistens auch etwas schwerer. Wer einen größeren Körperbau hat, sollte darauf achten, dass er auch im Liegen mit dem ganzen Körper auf der Matte Platz hat. Spezielle Hersteller bieten auch extra breite Matten an, für Personen mit breiteren Schultern. Die durchschnittliche Yogamatte verfügt über einen Breite von 60 cm und eine Länge von 180 bis 190 cm. Es gibt aber auch größere Modelle (siehe dazu Abschnitt zur Länge und Breite – Größenordnung).

Darüber hinaus sollte die Yogamatte natürlich robust und abriebfest sein und eben etwas aushalten können.

 

Allergiker: Personen, die unter einer Latexallergie leiden, sollten auf eine Yogamatte zurückgreifen, gegen die einerseits keine Allergie vorliegt und gegen die zum Zweiten keine entstehen kann. So beispielsweise auf eine Matte aus Nitrilkautschuk. Hierbei handelt es sich um einen synthetisch hergestellten Kautschuk, der hohe Beständigkeit gegenüber Ölen, Fetten und Kohlenwasserstoffen besitzt. Es bieten sich aber auch Yogmatten aus schadstofffreiem TPE (Sosila Yogamatte) oder Kork (Yogibato Yogamatte) sowie aus Baumwolle an. Problematisch können sich mitunter Matten aus Schurwolle erweisen sowie Kunststoffmatten aufgrund der enthaltenen Stoffe. Es gibt inzwischen eine gute Auswahl an Natur Yogamatten aus Naturkautschuk, Hanf, Bambus oder Jute als Alternative zu chemisch hergestellten Materialien wie PER oder PVC. Wichtig auch bei diesen Produkten ist, dass sie in einem umweltschonenden Verfahren ohne giftige Bleich- und Schaummittel produziert werden.

Yogibato Yoga-Matte

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Sosila Yogamatte

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Veganer: Auch für Veganer stehen zahlreiche Yogamatten zur Auswahl, frei von jeglichen tierischen Produkten (z.B. Seide). So zum Beispiel die JadeYoga Matten aus nachhaltigem Naturgummi. Diese sind aufgrund der offenen Zelloberflächenstruktur absolut rutschfest und weisen einen optimalen Halt auf

mantrafant Guru Pro umweltfreundliche Yogamatte

Personen mit schwitzigen Händen: Personen, die beim Sport schnell ins schwitzen kommen, kennen das Problem. Man führt seine Yogaübungen aus, der Schweiß tropft auf die Matte und schon rutscht man mit der Hand aus bzw. kann keinen Halt bekommen. Das ist meistens dann der Fall, wenn man eine Yogamatte aus Kautschuk oder Kunststoff benutzt, die über eine glatte Oberfläche verfügt. Ideal für feuchte Hände und Füße erweisen sich Yogamatten aus Kork, Baumwolle oder Schafschurwolle (Yogamatte Bausinger). Sie bieten einen besonders guten Grip bei Nässe auf der Matte. Hier erfahren Sie mehr zum Thema „Rutschfeste Yogamatte bei schwitzigen Händen“.

Was sich aber mit Sicherheit alle Personengruppen und Yoga-Praktizierende wünschen, ist eine Yogamatte, die eine gute Bodenhaftung bietet, ausreichend rutschfest ist und sich beim Üben der Asanas nicht auseinander zieht. Denn nichts ist schlimmer bzw. nerviger als eine Matte, die auf dem Boden hin und her rutscht, oder sich wie ein Kaugummi verzieht. Genauso wichtig gestaltet sich ein gewisser Grip für Füße und Hände, der für die Stabilität der jeweiligen Übung sorgt. Glibberige, „klebende“ oder kratzende Matten sowie Produkte, die sich schwer reinigen lassen, sind absolutes No-Go.

EMPFEHLUNG REISE YOGAMATTE


Yogistar Travel Sun Reisematte

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Jade Travel Yoga Matte

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EMPFEHLUNG YOGAMATTE FÜR ZUHAUSE


Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio XL

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EMPFEHLUNG YOGAMATTE FÜR ZUHAUSE


Sosila Yogamatte

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EMPFEHLUNG ALLROUNDER YOGAMATTE


Jadeyoga Harmony Professional

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Yogamatten Test und Erfahrungen – Welche ist die beste Yogamatte?

Auf dieser Webseite wollen wir Ihnen die verschiedenen Modelle vorstellen, mit all ihren Vor- und Nachteilen, damit Sie eine zuverlässige und langlebige Yogamatte für sich und Ihren nächsten Yoga-Kurs finden. Egal, ob Sie Yoga im Freien oder zu Hause ausüben möchten, eine ruhige Yoga-Art wie Meditation oder Yin Yoga praktizieren wollen oder Sportfanatiker/in sind, gerne richtig Gas geben und für Ihre Vinysana-Flow-Klasse noch die passende Yogamatte suchen.

Wir haben für Sie verschiedene rutschfeste, vegane, aus Kork, Schaumstoff, Schurwolle, Naturkautschuk, recyclebare Yogamatten etc. unter die Lupe genommen und aufgrund von Testberichten, Kundenerfahrungen, Informationen und in Anlehnung an das Preis-Leistungsverhältnis entsprechende Vergleichstabellen zusammengestellt. Es erwarten Sie viele Modelle aus unterschiedlichen Materialien und mittels unterschiedlicher Produktionsverfahren hergestellte Modelle von beispielsweise Jade, verschiedene Ausführungen von Bodhi, Lotus oder Manduka, in fröhlicher Farbe oder einzigartigem Design, mit oder ohne aufgedruckten Hilfslinien und vieles  vieles mehr.

Hauptfaktoren beim Yogamattenkauf

Die Hauptkriterien

  • Dicke
  • Rutschfestigkeit
  • Geruch
  • Transportfähigkeit
  • Material
  • Farbe
  • Reinigung
  • Gewicht

Individuelle Vorlieben und Ansprüche

  • CO₂-Sparend
  • Cradle to Cradle
  • Fair & Sozial
  • Langlebig/robust
  • Recycelt & Recyclebar
  • Ressourcenschonend
  • Rohstoffe aus Bioanbau
  • Schadstoffreduzierte Herstellung

Herstellung – schadstoffreduziert und ressourcenschonend

Tief einatmen, ausatmen. Den Körper spüren, bewusst werden. Yoga ist Nachhaltigkeit für Körper und Seele. Egal, ob man sich dafür in die freie Natur oder ins Studio um die Ecke begibt, man tut es auf seiner Yogamatte.

Da beim Yoga ein direkter Kontakt zwischen Körper und der Mattenoberfläche besteht und man beim Yoga Workout zusätzlich tief ein- und ausatmet, sollte das Produkt keinesfalls gesundheitlich bedenkliche oder gar gefährliche Substanzen ausdünsten. Deshalb sollte man beim Yogamattenkauf auf jeden Fall darauf achten, dass keine schädlichen Inhaltsstoffe im Material enthalten sind.

Die meisten Yogamatten bestehen aus mehreren Materialschichten. So sind die meisten Yogamatten aus Schurwolle beispielsweise mit einer flexiblen Latex-Schicht ausgestattet, um auch auf glatten Böden ausreichend Halt zu haben. Demnach sollten Personen mit Latexallergie vorsichtig sein, da viele Naturfaser Yogamatten rutschfest sind, weil sie auf der Unterseite mit einer Latex-Beschichtung versehen wurden. Ohne diese zusätzliche Beschichtung würden die Matten auf glatten Yogaböden keine ausreichende Haftung finden. Es gibt aber auch Yogamatten aus Naturfaser, die ohne solch eine rutschfeste Beschichtung hergestellt werden. Hier muss man sich dann eine entsprechende rutschfeste Unterlage zulegen, insbesondere wenn man einen körperbetonten, dynamischen Yoga-Stil praktiziert.

Yoga Herstellung – schadstoffreduziert und ressourcenschonend

Die Mehr-Schicht Technologie ermöglicht eine optimale Kombination von Widerstandsfähigkeit, Rutschfestigkeit und Griffigkeit. Die Schichten der Matte werden in einem Verschweißungsprozess unter großer Hitze verbunden (Verbundmatten). Auf diese Weise wird die Verwendung von giftigen Klebstoffen vermieden. Naturkautschukmatten werden im Gegensatz zu TPE-Matten nicht aus Erdöl hergestellt (PVC, PER, TPE, etc.). Allerdings sollte man immer auf das entsprechende Gütesiegel achten und genau hinsehen, da teilweise auch Matten aus chemisch hergestellten Materialien wie PVC und PER und die aus Erdöl hergestellt werden, unter dem „Öko“ Titel verkauft werden.

In diesem Zusammenhang möchten wir noch die EMAS zertifizierten Betriebe erwähnen. EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) wurde von der Europäischen Union ins Leben gerufen und ermöglicht es Herstellern ihr systematisches und nachhaltiges Umweltmanagement durch die regelmäßigen Kontrollen nachzuweisen.

Dank innovativer Herstellungsverfahren werden Oberflächen mit einer geschlossenen oder offenen Zellstruktur erzeugt. Geschlossene Oberflächenstrukturen haben den Vorteil, dass das Eindringen von Schweiß und die Vermehrung von Bakterien verhindert wird. Dies macht die Yogamatte nicht nur hygienischer, sondern auch langlebiger. Ist die Struktur der Matte aber nicht ausreichend dicht, können Schweiß und damit Bakterien in die Matte eindringen und sie unhygienisch sowie auch rutschig machen. Yogamatten aus Naturkautschuk sind materialbedingt schon sehr rutschfest, aber auch Matten aus einem Gemisch aus Jute und Naturkautschuk bringen meistens die erforderliche Rutschfestigkeit mit. Einige Modelle werden zusätzlich mit einer textruierten Fläche mit kleinen Noppen oder Rillen angeboten. Es empfiehlt sich besonders auf die Auszeichnung „rutschfest“ zu achten, da die auf der Oberfläche angelegten Elemente oftmals gar nicht zur Rutschfestigkeit beitragen, sondern lediglich der optischen Aufwertung dienen.

Auf Matten mit geschlossener Oberfläche perlt die Feuchtigkeit, wie bei einer Outdoorjacke ab. Wer daher schnell ins Schwitzen gerät, ist mit einer Naturkautschuk-Matte bestens beraten, da sie nicht nur eine gute Dämpfung und Stabilität bietet, sondern auch eine ausreichende Rutschfestigkeit bei Nässe gewährleistet. Viele rutschfeste Yogamatten und vor allem die mit geschlossenen Zellen aus Naturkautschuk oder PVC sind zu Beginn rutschig, da sie Werkseitig mit einem dünnen Film überzogen wurden. Das ist eine dünne Schutzschicht, die mit der Zeit, oder besser gesagt mit dem Yoga-Üben verschwindet.

Für Yogis auf Achse, die ihr Yoga auch unterwegs absolvieren wollen, ohne dabei das „Danach“ außer Acht zu lassen, stehen Yogamatten zur Verfügung, die frei von giftigen Inhaltsstoffen sind und somit kompostierbar sind. Neben Naturkautschukmatten gibt es im Bereich der synthetisch hergestellten Matten seit Kurzem mit dem TPE ein Produkt aus Kunststoff, das recyclebar ist. Diese Matten hinterlassen keine Spuren auf Mülldeponien und sind daher ideal für Menschen, die Wert auf eine ressourcenschonende Herstellung und Nachhaltigkeit bei der Auswahl Ihrer Produkte legen.

Beim Absolvieren von Yogaübungen spielt die Stärke der Yogamatte eine wichtige Rolle. Je nachdem welche Yoga-Form Sie praktizieren wollen, ist die Dicke einer Matte entscheidend. In der Regel ist eine Dicke von 3 bis 5 mm ideal zum Üben. 1,5 bis 2 mm sind für Reisen super. 6 bis 8 mm und mehr sind für besonders Rückenempfindliche oder Knieempfindliche Yogis gut oder für eine Matte, die nur zu Hause verwendet werden soll. Denn dicker heißt auch immer schwerer.

Eine dickere Matte entlastet zwar Gelenke und Knochen und federt Sprünge ab, aber es ist auch weniger Bodenkontakt möglich und man sinkt tiefer in die Matte ein, wodurch man bei Gleichgewichts- und Stehübungen wesentlich wackliger darauf steht. Die dünnsten Modelle sind ca. 2 mm dick, bieten zwar einen guten Halt aber dafür kaum noch ein weiches Gefühl unter den Füßen.

Yogaübungen dienen der Stärkung des geistigen und körperlichen Wohlbefindens. Um sich entsprechend entspannen zu können, kann man auch etwas dickere Matten bei Entspannungsübungen oder bei ruhigen Formen wie dem Kundalini Yoga nutzen. Bei längerem Verharren in einer bestimmten Position wird der Druck auf die dabei aufliegenden Körperteile durch die Yogamatte vermindert und so der Komfort erhöht. Allerdings gilt auch hier zu beachten, dass man nicht zu tief in die Matte einsinkt und diese ihre Aufgabe erfüllen kann – den Körper in seiner natürlichen Haltung zu unterstützen.

Pflege – schrubben, waschen oder nur lüften?

Da Yogamatten stark beansprucht werden und während des Übens auch regelmäßig direkter Kontakt zwischen Matte und verschwitzten Körper besteht, bedarf es einer ordentlichen Reinigung und entsprechenden Pflege, damit ausreichende Hygiene und eine hohe Lebensdauer der Matte gewährleistet werden können.

Wegen dem Kontakt mit Schweiß, Schmutz und Körperfetten sollte die Yogamatte nach jeder Nutzung gereinigt werden. Während einige Modelle aus unserem Yogamatten Test direkt in der Waschmaschine gereinigt werden können, dürfen Matten aus beispielsweise Naturgummi lediglich mit einem Tuch abgerieben werden. Auch Yogamatten aus Schurwolle dürfen nur teilweise in der Waschmaschine im Wollprogramm gewaschen werden. Wie die Reinigung im Speziellen aussieht, hängt vom Material ab und ist den Herstellerangaben zu entnehmen.

Fast jede Yogamatte lässt sich einfach mit einem feuchten Lappen oder Schwamm und mit einem milden Reiniger oder etwas (Apfel)Essig sauber halten. Wer möchte kann sich auch ein spezielles Yogamatten-Reinigungsspray zulegen. Je nach Modell kann man die Matten auch im kalten Schonwaschgang ohne Schleudern in der Maschine säubern. Bitte unbedingt vorher auf der Pflegeanleitung des Herstellers nachlesen, ob deine Matte für die Maschine geeignet ist.

Matten aus Naturkautschuk vor allem die mit offener Oberflächenstruktur verfügen über einen fantastischen Grip, brauchen dafür aber viel Pflege, da sich Staub leicht festsetzen kann.

Bei Matten aus Naturfasern, sollte man aber vorsichtig sein. Sie sind nicht waschmaschinentauglich. Man kann sie aber dennoch hervorragend unter der Dusche oder in der Badewanne mit einem Schwamm, etwas Essig und Wasser reinigen. Sonst am besten nach jedem Einsatz zum Lüften an die frische Luft hängen.

Wer beispielsweise sehr gerne im Freien trainiert, der sollte sich möglichst keine Yogamatte aus Kunststoff zulegen. Denn hier ist oft nicht nur das Material, sondern auch die Farbstoffe weniger UV stabil. Natürliche Materialien wie Yogamatten aus Schurwolle eignen sich in diesem Fall besser. Dafür sind diese wiederum schwerer zu reinigen, insbesondere bei Grasflecken. Letztlich kommt es auf Ihre persönliche Einstellung und Vorliebe an.

Yogamatten sind nicht Trockner geeignet, daher immer an der Luft zum trocknen aufhängen. Um die nächste Yogasession noch schöner und entspannter zu gestalten, bieten sich verschiedene Duftsprays an. Um der Matte nach der Reinigung einen guten Duft zu verleihen, können Sie z.B. Primavera Bio Yogamatten Duftspray verwenden, der einen angenehmen Duft nach ätherischen Ölen auf der Matte hinterlässt.

Genaue Informationen zum Thema Reinigung und Pflege haben wir für Sie in unserem Ratgeber Artikel gesammelt.

YOGISTAR Yogamatte Natur Schurwolle

Die Yogamatte beim Campingurlaub oder Zelten

Yogamatten eigenen sich auch für das Campen oder Zelten. Allerdings sollten Sie darauf achten, eine Matte einzupacken, welche die Umweltbedingungen beim Zelten oder auch Biwakieren aushält. Wir empfehlen eine Yogamatte aus Kork oder besser noch TPE, da diese Matten leicht zu reinigen und zudem UV-stabil sind. Als Unterlage für den Biwaksack bzw. Schlafsack sind Yogamatten nicht geeignet, dafür sind sie viel zu dünn. Hier empfiehlt sich die Anschaffung einer Isomatte. Diese Matten-Art hat nämlich die Aufgabe, die von unten kommende kalte Luft vom Körper fernzuhalten. Auch hier gibt es verschiedene Ausführungen – selbstaufblasbare, aus feinporigem Schaumstoff, isolierte Isomatten – und eben je nach Zweck und Anlass – Outdoor Allrounder für den Camping Urlaub, Isomatten für die nächste Bergtour oder fürs Festival-Gelände.

Beliebte Marken

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige der namhaftesten Hersteller bzw. Marken von Yogamatten vorstellen:

  • Manduka
  • Nike
  • Bausinger
  • Jade
  • Lululemon
  • Lotus Design
  • Yogistar
  • Klargeist
  • Alex
  • Asana Eco

Unser Ratgeber zu Yogamatten

Unser Yogamatten Test bietet Ihnen eine ausführliche Übersicht über die verschiedenen Yogamatten und ihre Vor- und Nachteile. Die oben angeführten Yogamatten haben sich als die Besten herausgestellt. Alle Testsieger sind qualitativ hochwertig hergestellt, rutschfest und pflegeleicht und sowohl für erfahrene Yogis, als auch Anfänger, ohne Ausnahme sehr gut geeignet. Obwohl diese Matten ausgezeichnet dastehen, gibt es zwischen ihnen aber zum Teil große Unterschiede, sei es in der Herstellung, den verwendeten Materialien oder Dicke oder eben auch der gegebenen Transportmöglichkeit.

Weiterführende Informationen und alle Details zu den einzelnen Yogamatten finden Sie in unseren ausführlichen und authentischen Testberichten. Klicken Sie dazu einfach auf das jeweilige Produkt mit allen Einzelheiten.

Ferner haben wir eine ausführliche Recherche zu diversen Tests zahlreicher Vergleichsseiten im Internet durchgeführt und die Ergebnisse ebenfalls in unseren Yogamatten Test einfließen lassen. Herausgekommen ist eine Bestenliste für Yogamatten, die sich auf Kriterien wie Gewicht, Material, Abmessungen und vieles mehr bezieht.

Wie haben wir getestet? Und auf welche Aspekte haben wir uns beim Bewerten der Yogamatten konzentriert?

  • Alle vorgestellten Yogamatten werden nach denselben Kriterien unabhängig getestet. Die Ergebnisse und gemachten Erfahrungen werden für unsere Leser in einem ausführlichen Testbericht dargelegt und um unsere sowie die Bewertungen anderer Käufer ergänzt.
  • Ein besonderes Augenmerk schenken wir dem Aussehen, Haptik und Geruch der Matte. Der erste Eindruck zählt natürlich, Kontrolle ist aber immer besser.
  • Unsere Tests verlaufen alle anonym und ohne das Wissen der bewerteten Online Verkäufer. Wir haben die Matte beim Praktizieren von fünf unterschiedlichen Figuren und auf entsprechendem Untergrund (je nach Einsatzzweck der Matte) bewertet und zwar im Liegen, auf den Knien und Stehen. Die ausgeführten Übungen gaben uns darüber Aufschluss wie einfach es ist, auf der Matte das Gleichgewicht zu bewahren, ob schwitzige Hände leicht, schwer oder gar nicht abrutschen und ob die Matte eventuell auch bei Knieproblemen genutzt werden sollte.

Unser Ratgeber zu Yogamatten

Gewicht

Yogamatten gibt es in verschiedenen Gewichtsklassen (von 1kg bis 3 kg). Je nach Größe (Standard, XL oder XXL) und Dicke bzw. Dichte sind Yogamatten unterschiedlich schwer. Eine Yogamatte für unterwegs sollte vor allem mobil und leicht sein. Deshalb empfehlen wir hier dünnere Matten, die ein geringes Gewicht vorzuweisen haben.

Geruch

Matten aus Naturkautschuk bringen eine extrem gute Dämpfung, Dichte, Rutschfestigkeit sowie eine außerordentliche Bodenhaftung mit sich. Leider weisen Matten aus Naturkautschuk oder NRB Schaum anfangs oft einen mittelstarken Geruch auf. Das ist allerdings ganz normal und der Geruch verfliegt mit der Zeit. Wenn Sie eine neue Yogamatte kaufen, reicht es in der Regel aus, diese für einige Zeit ordentlich durchlüften, damit der Geruch sich verflüchtigt. In einigen Fällen hilft es die Matte vor der ersten Nutzung gründlich zu waschen. Stinkt die Yogamatte allerdings nach Chemie beim Auspacken oder erweist sich die Matte auch im späteren Gebrauch als nicht geruchsneutral, dann sollte man die Finger davon lassen.