Yogamatten Test 2018

Yogamatten Testsieger und beste Yogamatte im Internet

Eine Yogamatte sollte immer an Ihre Anforderungen angepasst und für den Yogastil, den Sie praktizieren wollen, geeignet sein. Egal, ob Sie eine Reise rund um die Welt planen, Yoga-Workouts zu Hause oder im Studio machen möchten – es gibt für jeden Anlass, jede Yoga-Art und für besondere individuelle Vorlieben die passende Matte.

Suchen Sie eine robuste und zuverlässige „Unterstützung“, die Sie auf Ihre Urlaubsreisen mitnehmen können, die sich gegenüber Ihren Knien schonend verhält und auf der Sie stets stabil und rutschfest auch herausfordernde, schweißtreibende Asanas praktizieren könne? Oder wünschen Sie eine langlebige, nachhaltige Yogamatte für zu Hause, die dafür sorgt, dass Sie im Savasana tief entspannen können?

Bevor Sie sich für eine Yogamatte entscheiden, sollten Sie wissen, dass verschiedene Modelle zur Auswahl stehen, die sich in Qualität, Funktionalität und insbesondere im Preis unterscheiden. Viele Interessenten wollen sich daher zunächst über das Material und das Anwendungsgebiet einer Yogamatte informieren.

Für welchen Yogastil eignet sich die Yogamatte? Kann ich die Yogamatte auch für Gymnastikübungen oder Pilates verwenden? Aus welchem Material besteht sie? Zu solchen und ähnlichen Fragen, haben wir auf dieser Webseite einige der wichtigsten Informationen zum Thema „die optimale Yogamatte für mich und meinen Yogastil“ für Sie zusammengestellt.

Zusätzlich stellen wir Ihnen unsere Yogamatte Testsieger vor sowie einige weitere Modelle, mit  all ihren Vor- und Nachteilen – denn eine Yogamatte sollte ein hohes Maß an Qualität und Langlebigkeit mitbringen und genau Das möchten wir Ihnen bieten. Ferner finden Sie neben unseren „Yogamatte Testsieger“ auch die Modelle, die leider nicht überzeugen konnten (siehe Yogamatte Test-Verlierer).

YOGAMATTE BESTSELLER 2018


MOVIT XXL Pilates Yogamatte

Mehr Erfahren
 

Bodhi Lotus Design Pro

Jade Travel Mat

Manduka eKO Lite

Bausinger Schurwolle Yogamatte

Jade Harmony Professional

Yoga Design Lab Combo Matte

Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio

Bodhi-Lotus-Design-Pro-Light-Yogamatte-4mmJade-Travel-Yoga-MatteManduka-eKOLiteBausinger-Yogamatte-ProfessionellJade-Harmony-Professional-5mm-Yoga-Matte-LangYoga-Design-Lab-Combo-MatteLotuscrafts-Yogamatte-Mudra-Studio
Preis PrüfenPreis PrüfenPreis PrüfenPreis PrüfenPreis PrüfenPreis PrüfenPreis Prüfen
MaterialTPENaturkautschukNaturkautschukSchurwolleNaturkautschukNaturkautschukPVC
Maße183 cm x 60 cm173 cm x 61 cm180 cm x 61 cm200 cm x 75 cm173 cm x 61 cm178 cm x 61 cm183 cm x 60 cm
Dicke4 mm3 mm3-4 mm20 mm5 mm3,5 mm5 mm
Gewicht1 kg1,6 kg2 kg2,1 kg2 kg1,8 kg1,2 kg
RutschfestigkeitSehr gutSehr gut bei nicht stark schwitzenden HändenSehr gutGut für eine Yogamatte aus SchurwolleSehr gut bei nicht stark schwitzenden HändenSehr gutGut
GeruchKeiner, verflüchtigt sich mit der ZeitKeiner, bzw. verflüchtigt sich mit der ZeitMittelstark, verfliegt mit der ZeitMittelstark, verfliegt mit der ZeitKeiner, verflüchtigt sich mit der ZeitKeinerKeiner, verflüchtigt sich mit der Zeit
Mehr DetailsBodhi Lotus Design Pro YogamatteJade Travel Yoga MatteManduka eKO Lite YogamatteBausinger YogamatteJade Harmony ProYoga Design Lab YogamatteLotuscrafts Yogamatte

Egal, was für eine Matte Sie benötigen – dick, dünn, kurz, lang, aus Schurwolle oder Kautschuk, günstig oder Premium – keine Sorge, das Angebot an Yogamatten ist auf dem heutigen Produktmarkt sehr facettenreich und einfach riesengroß.

Einerseits bietet Ihnen das Internet den Vorteil, dass Sie hier eine reiche Auswahl vorfinden werden. Andererseits kann es jedoch auch passieren, dass Sie im Yogamatten-Dschungel so langsam den Überblick verlieren, welche Matte die für Sie optimalen Voraussetzungen mitbringt und Ihren Vorlieben und Anforderungen entspricht.

Um Ihnen die Suche und Entscheidungsfindung zu erleichtern, haben wir für Sie über 40 Produkte von verschiedenen Herstellern getestet und nach bestimmten Kriterien analysiert. Dabei ist uns so einiges unter die Füße gekommen – von dick bis dünn, von preiswert bis teuer, von Kunststoff bis Baumwolle.

Drei Gründe, warum man sich für seinen eigenen individuellen Begleiter entscheiden sollte

  • Die eigene Yogamatte ist ein extrem persönlicher Gegenstand und sollte im besten Fall nur von Ihnen benutzt werden. Denn bei körperlich anstrengenden Yogaformen kommt man leicht ins Schwitzen und aufgrund von ständigen Hautkontakt, sollte für die optimale Hygiene gesorgt sein. Deshalb werden erfahrene Yogi und Yoginis auch nie zu einer gestellten Studiomatte greifen, außer vielleicht im Falle, dass die eigene Matte zu Hause vergessen wurde. Erstens weiß man nie wirklich genau, inwieweit die Matte durch den Vorgänger gereinigt wurde, zweitens entsprechen die Matten im Studio den eigenen Anforderungen meistens gar nicht.
  • Viele Yogis entscheiden sich für den Kauf einer Matte aus Hygiene-Gründen. Es geht jedoch um viel mehr als nur die Hygiene. In der Regel eignen sich die Matten in den Fitnessstudios nicht für Yoga, da diese zumeist viel zu kurz sind und schon mittelgroße Menschen damit Probleme haben, gleichzeitig Füße und Beine auf der Matte zu positionieren. So zum Beispiel in der Asana „Herabschauender Hund“, da man mit den Füßen auf dem Boden und mit den Händen auf der Matte stehen muss. Wer mit den Händen oder Füßen ungünstig wegrutsch, der kann sich ernsthafte Verletzungen zuziehen.
  • Klassische Yogamatten minderer Qualität geben Ihnen bei schwitzigen Händen keinen ausreichenden Halt. Dies macht insbesondere bei Balanceübungen auf die Dauer keinen Spaß, noch tut es Ihrem Körper nicht gut, weswegen es sich definitiv lohnt in eine gute Matte zu investieren, vor allem wenn Sie regelmäßig üben.

Egal, ob Sie Anfänger sind oder schon länger praktizieren, eine qualitativ hochwertige Yogamatte ist beim Yoga das A und O. Wer intensiv Yoga praktiziert, verbringt viel Zeit auf seiner Matte, Zeit die er seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden widmet. Deshalb lohnt es sich an dieser Stelle in eine umweltfreundliche und nicht mit Schadstoffen belastete Yogamatte zu investieren, die an die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Yogamatten können heutzutage selbst bei mehrstündigem täglichen Gebrauch 1-2 Jahre (je nach Pflege auch länger) halten.

 

Gründe für eine, auf eigene Ansprüche abgestimmte, Yogamatte:

  • Rutschfeste Unterseite
  • Griffige Oberfläche für sicheren Halt
  • Kein Wegrutschen bei dynamischen Übungen
  • Gute Polsterung für bequemes Sitzen und Übungen im Liegen bei ruhigen Yogaformen
  • Gute Dämpfung schont die Gelenke und Knochen
  • Hautverträgliche Materialien ohne Schadstoffe
  • Umweltschonende, nachhaltige Materialien/Herstellung
  • Bessere Hygiene – für die perfekte Hygiene ist die Matte außerdem abwaschbar
  • Persönlicher Gegenstand

Yogamatte ist nicht unbedingt gleich Yogamatte – Gymnastikmatte, Pilatesmatte & Co.

Das Angebot an Yogamatten ist schier unendlich. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Preisklassen, Größen, Designs, Maßen, Materialien und für die verschiedensten Anforderungen und Anlässe.

Sucht man im Internet nach einer Yogamatte, werden einem oftmals auch Trainingsmatten, Gymnastikmatten oder Pilatesmatten angezeigt. Yogamatten werden nämlich sehr gerne auch unter den zuletzt genannten Begriffen verkauft, was zur Verwirrung beim Kauf führen kann, da Yogamatten auf den ersten Blick kaum von Gymnastikmatten zu unterscheiden sind. Fachlich gesehen, unterscheiden sich Yogamatten in der Regel von anderen Trainingsmatten in der Dicke bzw. Yogamatten sind deutlich dünner. Unterschiede finden sich bei Yogamatten aber auch in der Härte beziehungsweise Formstabilität. Ausschlaggebend ist der jeweilige Verwendungszweck.

YOGAMATTE BESTSELLER 2018


Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio

Mehr Erfahren

Sosila Yogamatte

Mehr Erfahren

YOGAMATTE


 

– Yogamatten sind dünner, was den Vorteil hat, dass die Füße nicht so tief in die Matte einsinken und man dadurch stabiler auf der Matte steht.

– Yogamatten bieten Ihnen bei den Übungen optimalen Halt.

– Yogamatten rutschfest, was wichtig ist, da beim Yoga die Übungen in der Regel barfuß ausgeübt werden.

– Yogamatten sind leicht zu reinigen.

– Yogamatten bieten auch eine gute Isolationsleistung, was wichtig ist, insbesondere wenn man die Übungen im Freien bei kühleren Temperaturen absolviert.

– Verschiedene Materialien (auch Naturmaterialien bzw. Vegan und Allergiker geeignete Modelle).

– Viele Modelle lassen sich dank Haltegurten oder der passenden Tasche gut transportieren.

GYMNASTIKMATTEN, FITNESSMATTEN

(zwischen 15 bis 25 millimeter)


 

– Sind dicker und weicher als Yogamatten, so dass die Füße mehr einsinken.

– Gymnastikmatten bieten durch die Polsterung einen deutlich höheren Komfort, der für eine Vielzahl an Fitnessübungen erforderlich ist (z.B. Hüftheber, Sit-Ups)

– Geeignet für verschiedene Kurse im Studio, in denen Übungen auf dem Boden praktiziert werden.

– Häufig weniger rutschfest als Yogamatten.

– Oft etwas preiswerter als Yogamatten.

PILATESMATTE

(zwischen 8 bis 15 Millimeter)


 

– Pilatesmatten sind etwas dicker als Yogamatten und etwas härter als eine Gymnastikmatte.

– aufgrund der passenden Rahmenbedingungen können einige Pilatesmatten z.B. auch für Kundalini-Yoga und das Hatha-Yoga genutzt werden.

 

Die hier aufgeführten Besonderheiten können nicht unbedingt als Vor- und Nachteile gewertet werden. Sicher erscheint eine gut gepolsterte Matte vorteilhafter, insbesondere bei Knieproblemen oder für Anfänger, allerdings ist sie im Grunde weniger für dynamische Yogaübungen oder Halte- und Stabilitätsübungen geeignet. Es wäre zum Beispiel auch wenig sinnvoll, wenn eine Yogamatte geringer Dicke aus einem extrem weichen Material gefertigt wäre. Möchte man eine Yogamatte kaufen, muss man darauf achten, dass die einzelnen Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind.

Wer Yoga praktizieren möchte, sollte sich besser für eine dünne Yogamatte entscheiden, sodass die Füße bei Balanceübungen im Stand nicht einsinken. Für welche Yogamatte man sich letztendlich entscheidet, hängt auch davon ab, welchen Yogastil man ausüben möchte.

Yogaübungen kann man im Grunde auch ohne eine Matte absolvieren, aber es kommt auch stark darauf an, auf was für einem Untergrund Sie Ihre Übungen praktizieren möchten. Yogaübungen lassen sich auf Fitnessmatten oder selbst auf einem Handtuch ausführen. Auf Sand, Gras oder weichen Teppichböden brauchen Sie nicht unbedingt eine Yogamatte. Auf hartem Untergrund wie Steinboden oder hartem Parkett gestalten sich die Übungen mit einer entsprechenden Matt mit Sicherheit bequemer. Es ist wichtig die richtige Yogamatte zu wählen, denn wer mit der richtigen Matte übt, macht sich seine Yogastunden nicht zusätzlich schwer und kann sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren, was schließlich auch das Ziel beim Yoga ist.

Yogamatte kaufen – was man beachten sollte

Das Internet stellt Yogamatten-Suchende vor ein schier unendliches Angebot. Die verschiedenen Modelle können sich je nach Preis, Farbe, Größe, Material sowie Anwendungsgebiet (Yoga-Art) unterscheiden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Yogamatte unterstützt Sie bei Ihren Übungseinheiten und bietet Ihnen zugleich Halt und Komfort.
  • Yogamatten unterscheiden sich in deren Dicke. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Yogamatten, dicke und dünne Matten. Beide Arten sind in unterschiedlichen Materialien und zahlreichen Designs erhältlich. So gibt es welche aus Kunststoff oder auch Naturkautschuk, sowie andere aus Baumwolle, Schurwolle oder Jute.
  • Dicke Matten eignen sich ideal für ruhige Yogaübungen sowie Meditation. Dünne Yogamatten dagegen sind für dynamische und rhythmisch Übungen geeignet. Sie sind leichter im Gegensatz zu den dickeren Vertretern und lassen sich einfacher transportieren, was sie zu optimalen Begleitern macht. Durch ihr extrem leichtes Gewicht bieten sie eine besondere Art von Komfort: Sie lassen sich wunderbar transportieren, wenn man z.B. mit dem Fahrrad oder in der U-Bahn unterwegs zum Yoga-Unterricht ist.
  • Achten Sie außerdem darauf, dass ein Gütesiegel (Öko-Tex Standard 100) vorhanden ist, das sicherstellt, dass die Yogamatte frei von giftigen Weichmachern und Schadstoffen ist. Im Handel sind auch Latex-freie und allergikergeeignete sowie vegane Yogamatten erhältlich.

Yogamatten – wo liegt der Unterschied?

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alle wichtigen Details zu Themen wie Allrounder Matte, Komfort Home Mat, Reise Yogamatten, Matten für Meditation, Kundalini, Yin-Yoga sowie für weitere Yogastile. Außerdem sind wir näher auf die Materialeigenschaften, Reinigung und die Hauptfaktoren beim Yogamattenkauf eingegangen, denen unserer Meinung nach eine wichtige Rolle zukommt, wenn es nicht nur um ein entspanntes Yoga-Workout geht, sondern auch um eine einfache Reinigung und umweltfreundliche Herstellung.

Yogamatte ist nicht gleich Yogamatte. Deshalb sollten Sie sich als angehender Yogi vorab folgende Fragen stellen und überlegen, was Ihnen beim Yoga üben wichtig ist:

  • Welche Yogaform möchte ich praktizieren?
  • Wie dick muss die Matte sein, damit ich mich darauf wohlfühle?
  • Habe ich sehr schwitzige oder eher trocken Hände?
  • Soll die Matte leicht zu tragen sein?
  • Spielen Farbe und Design eine wichtige Rolle?

 Steht für Sie vor allem eine gute Dämpfung und Isolationsleistung oder die Rutschfestigkeit im Vordergrund? Spielen die Farbe und das Design eine wesentliche Rolle, soll die Matte leicht zu tragen sein oder ist die Verarbeitung ökologischer Materialien eine Grundvoraussetzung? Entscheidend sind wie bereits erwähnt der von Ihnen praktizierte Yogastil und Ihre individuellen Anforderungen und Vorlieben.

Um die Unterschiede bzw. Vor-und Nachteile, welche die verschiedenen Yogamatten mitbringen, besser veranschaulichen zu können, haben wir uns für 20 Matten entschieden, an denen wir unsere Kriterien verdeutlichen und zudem generell auf die Schwächen und Stärken der verschiedenen Yogamatten hinweisen möchten. Mal schauen, wie sich die einzelnen Hersteller und ihre Matten in unserem Yogamatten Test schlagen.

  • Anlass und Zweck: Möchten Sie, dass Sie Ihre Matte auch auf Reisen begleitet?
  • Anwendungsgebiet: Für welchen Yogastil brauchen Sie die Matte?
  • Männer, Frauen, Kinder, Anfänger, Profi, Allergiker, etc.: Anforderungen bestimmter Personengruppen
  • Material: Naturkautschuk, Kork, TPE oder Allergiker geeignet?
  • Format: Länge, Breite und Dicke (Dämpfung/Isolationsleistung) der Matte
  • Herstellung und Nachhaltigkeit: ökologisch abbaubare Materialien, qualitativ hochwertige Verarbeitung der Materialien
  • Individuelle Anforderungen & Vorlieben (Design, Farbe, etc.)

Anlass und Zweck – Für Unterwegs, für zu Hause oder wieso nicht gleich ein Allrounder?

Bevor Sie eine Yogamatte kaufen, sollten Sie sich zunächst fragen, wozu Sie die Matte in erster Linie nutzen möchten. Haben Sie gerade mit Yoga angefangen und wollen vor allem im Studio üben? Haben Sie schon Erfahrungen und nutzen Ihre Matte meistens zu Hause? Ist Ihnen eine Knieschonende und gut gepolsterte Yogamatte wichtig oder benötigen Sie eine leicht faltbare Matte, die Sie überall mit hinnehmen können? Yogaübungen lassen sich beinahe jederzeit und überall spontan ausführen, zu Hause vor dem Fernsehen, im Büro oder auch im Urlaub am Strand. Man benötigt nur etwas Platz und eine Yogamatte. Doch welche genau, erfahren Sie hier. Im Folgenden finden Sie dazu eine kleine Übersicht:

  • Reise Yogamatte

Wer mit Wohnmobil und Rollkoffer verreist, wird keine Probleme haben seine normale Yogamatte easy im Gepäck zu verstauen. Wenn Sie aber gerne Campen oder Biwakieren und nebenbei Ihr Yin Yoga oder Ihre Ashtanga Übungsserie absolvieren möchten, werden Sie wahrscheinlich mit möglichst wenig Ballast unterwegs sein wollen. In solch einem Fall ist es eine gute Idee, sich zuzüglich zur „Home“-Yogamatte eine Travel Mat anzuschaffen.

Yogistar Travel Sun Reisematte
Yogistar Travel Sun Reisematte

Reise-Yogamatten sind leicht und dünn und werden daher auch gerne als Auflage für Matten im Studio verwendet. Man kann sie sozusagen in zwei Kategorien unterteilen: die ultradünnen Reise-Matten, die zumeist nur 1 mm dick und ca. 1kg leicht sind (z.B. Yogistar Travel Sun Reisematte) und sich zudem einfach zusammenfalten lassen, und in die leichteren und dünneren Standardmatten, die zwischen 2-4 mm dick sind und bis zu 2kg auf die Waage bringen können (z.B. Jade Travel).

Bei der Entwicklung von Yogamatten hat man den Blick nicht nur auf ein möglichste geringes Gewicht und eine leichte Handhabung gelegt, sondern auch platzsparend und einfach zu transportieren gestaltet. In überwiegenden Fällen werden die Matten für den Transport zusammengerollt, es gibt aber auch faltbare Ausführungen.

  • Yogamatte für Zuhause

Yogamatte ist nicht gleich Yogamatte. Beim Yoga auf Reisen sollte man auf andere Qualitätskriterien achten als beim Yoga in den eigenen vier Wänden. Eine Yogamatte die man hauptsächlich Zuhause verwendet, sollte vor allem rutschfest sein, nicht riechen und Wohlfühlcharakter haben. Für den Transport sind die meisten allerdings nicht gut geeignet, da sie sich nicht zusammenfalten lassen, oftmals keine Haltegurte haben und auch im Vergleich zu den Travel Mats schwerer sind.

Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio XL
Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio XL

Die Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio XL und Sosila Yogamatte lassen sich hier gut weiterempfehlen und eignen sich aufgrund des ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnisses optimal für Anfänger. Die Sosila Matte wird sogar mit Trageband und Tasche geliefert und wiegt trotz einer Dicke von 0,8 cm lediglich 1,4 kg.

  • Allrounder Yogamatte

Allrounder sind, wie es der Name bereits vermuten lässt, überall einsetzbar und bieten für die meisten Yogaformen eine gute Dämpfung und Rutschfestigkeit. Außerdem eignen sie sich auch zum Pilates oder Cross Fit. Wer sich also nicht auf einen bestimmten Yogastil festlegen möchte oder sich gerne auch mal mit Pilates fit hält, ist mit einer Allrounder Yogamatte super gut beraten.

Jadeyoga Harmony Professional
Jadeyoga Harmony Professional

Allrounder sind Mittelgewichte und kommen mit einer ausreichenden Bodenhaftung und Rutschfestigkeit sowie einer guten Dämpfleistung daher. Da diese Yogamatten auch vom Gewicht her nicht zu schwer ausfallen, stellen sie eine perfekte Kombination aller erforderlichen Eigenschaften dar, die eine entspannte Yogapraxis und andere Bodyworks voraussetzen. Als Allrounder könnte man die Jade Travel Yogamatte (1,6kg, 3mm dick) bezeichnen. Sie eignet sich bestens für Urlaube, bei denen man an einem Ort bleibt oder eben als Zuhause-Matte, die man auch gut mal wohin mitnehmen kann. Allerdings würden wir sie Yogis, die viel rumreisen nicht unbedingt empfehlen, da sie schnell zu einem schweren Klotz im Gepäck werden kann.

Für welchen Yogastil brauchen Sie die Yogamatte?

Es gibt mehrere gute Gründe, warum es so viele verschiedene Yogamatten auf dem Markt gibt. Einer der wichtigsten liegt wohl darin, dass es so viele verschiedene Yoga-Formen gibt. Dabei unterscheiden sich die Matten nicht nur in Design und Format, sondern sind in erster Linie speziell mit Blick auf die Anforderungen des Yoga-Stils hergestellt worden. Egal, für welchen Yogastil Sie sich entscheiden – Iyengar, Vinyasa, Anusara oder Yin Yoga – die Aufgabe jeder Matte ist es, den Übenden durch ihre Beschaffenheit beim Ausführen seiner Figuren optimal zu unterstützen und gleichzeitig seine Gesundheit zu schonen. Je nachdem für welche Yogarichtung Sie sich entscheiden, stehen unterschiedliche Qualitäten der Matten im Fokus.

Dynamische Yogastile – Hot Yoga, Vinyasa oder Ashtanga

Praktizieren Sie einen dynamischen, schweißtreibenden Yogastil, der eine rutschfeste und dichte Matte erfordert, mit extra viel Dämpfleistung? Führen Sie regelmäßig anspruchsvolle körperliche Yogaübungen aus, sollten Sie sich für eine feste Matte mit guter Bodenhaftung entscheiden. Vor allem aber spielt die Rutschfestigkeit auf der Matte eine wichtige Rolle. Wer seine Asanas mit Sprüngen kombiniert (wie sie im Ashtanga und Vinyasa Yoga praktiziert werden), sollte auch auf eine entsprechende Dämpfung der Yogamatte achten. Zu dick bzw. zu weich sollte die Matte bei dynamischen Yogastilen nicht sein, da man sonst bei Stehpositionen ins Wackeln kommt und nur mit Mühe die Balance halten kann.

Dynamische Yogastile

Für dynamische Yogarichtungen wie Ashtanga-Yoga und Hatha-Yoga werden Yogamatten mit einer geringeren Dicke, einer verhältnismäßig hohen Dichte und einer rutschfesten Unterlage (oder Beschichtung der Unterseite) benötigt.

Yogamatten, die diese Voraussetzungen erfüllen, erlauben einerseits einen stabilen und gleichzeitig bequemen Stand und andererseits einen sicheren Wechsel zwischen verschiedenen Übungen. Da diese Yogaformen sehr schweißtreibend sein können, müssen die Matten einfach zu reinigen sein.

Weichere Matten eignen sich für Entspannungsübungen. Möchte man mehrere Yogaformen ausüben, bieten Matten mit einer Dicke von 0,4 bis 0,8 Zentimetern einen guten Kompromiss.

Ruhige Yogastile – Hatha Yoga, Yin Yoga, Iyengar

Wer ruhige Yogastile praktiziert (wie dem Kundalini-Yoga), ist mit Yogamatten, die einen guten Halt bieten, gut beraten. Werden die Übungen vorwiegend im Liegen oder Sitzen geübt (z.B. Yin Yoga), ist ebenfalls eine gewisse Polsterung zu empfehlen. Als sekundär erweist sich bei diesem Stil die Rutschfestigkeit. Natürliche Materialien und eine umweltfreundliche, ökologische und faire Herstellung der Matte sollten ebenfalls bei der Wahl der Yogamatte eine wichtige Rolle spielen. Wer Yoga übt, verbringt schließlich viel Zeit auf der Matte. Dabei besteht Hautkontakt mindestens mit Händen und Füßen. Aber auch beim Atmen können über die Nase flüchtige Stoffe in den Körper gelangen.

Ruhige Yogastile

Bei statischeren Formen können auch etwas dickere Yogamatten genutzt werden. Allerdings sollte auch hier darauf geachtet werden, dass der Körper von der Yogamatte in seiner natürlichen Haltung unterstützt wird und nicht zu tief in die Matte einsinkt. Sinn und Zweck der Yogamatte ist es, bei längerem Verharren in einer bestimmten Position den Druck auf die dabei aufliegenden Körperteile zu vermindern und so beste Bedingungen für eine entspannte Yogapraxis zu gewährleisten.

Anforderungen bestimmter Personengruppen – Groß, Klein, Erfahren, Anfänger

An Yogamatten werden je nach Personengruppe, Erfahrung und Yoga Level unterschiedliche Anforderungen gestellt. Ein Beispiel sind Allergiker, Veganer, Kinder, Anfänger oder Yogalehrer, die hinsichtlich der Yogamatte unterschiedliche Ansprüche haben und den Fokus auf ganz verschiedene Aspekte setzen. Eine kurze Übersicht:

Männer: Da Männer durchschnittlich eher größer und schwerer sind, muss eine Männermatte nicht nur die entsprechenden Maße mitbringen, sondern auch etwas aushalten können. Die Farbe und das Design – rosarot, karibikblau oder Holzoptik – bleibt dem individuellen Geschmack überlassen. Entsprechend eignen sich Männermatten auch für große Frauen oder Personen mit etwas Übergewicht.

Kinder: Yoga tut nicht nur den Erwachsenen gut, sondern auch den Kleinen.

Kinder Yogamatten dürfen ruhig etwas kleiner sein. Dafür müssen sie qualitativ hochwertig, schadstofffrei, rutsch- und abriebfest sein. Neben einer kindgerechten Größe, muss eine Kinder Yogamatte sicher sein und mit einem hautfreundlichen Untergrund ausgestattet sein. Kindermatten gibt es ebenfalls in verschiedenen Größen (111 cm, 147 cm oder 160 cm).

 

Anfänger: Als Anfänger möchte man sich vielleicht noch auf keinen Yoga-Stil festlegen, sondern erst einmal an einem „Yoga-Schnupperkurs“ teilnehmen und erst dann entscheiden ob man dabei bleibt oder nicht. Außerdem ist ist man sich als Neueinsteiger ohnehin noch nicht sicher, welche Yogamatte einem am besten gefällt. Daher legen viele Anfänger den Fokus auf eine günstigen Preis. Außerdem werden Anfänger eine Matte mit einer etwas dickeren Polsterung für Gelenke und Knochen zu schätzen wissen. Entsprechend wäre es hier ratsam, sich eine preiswerte PVC Yogamatte zuzulegen, die nicht allzu viele Schadstoffe enthält.

 

Yoga Profi und Fortgeschrittene: Yoga Erfahrene werden an ihre Yogamatte sehr hohe Anforderungen stellen. Yoga-Lehrer haben oft mehrjährige Erfahrung und haben die Übungen verinnerlicht. Meistens bestehen die Yogamatten aus einem natürlichen und sehr hochwertigen Material wie Naturkautschuk, da sie eine extra gute Dämpfung, Rutschfestigkeit und Stabilität bieten. Egal, ob Matte mit offener rauher Oberfläche oder mit geschlossener, das bleibt, genauso wie auch Farbe und das Design der Matte, Geschmackssache. Der Preis spielt hier praktisch keine Rolle.

Große Menschen: Wie schon im Abschnitt zur Personengruppe der Männer erwähnt: Große Menschen sind meistens auch etwas schwerer. Wer einen größeren Körperbau hat, sollte darauf achten, dass er auch im Liegen mit dem ganzen Körper auf der Matte Platz hat. Spezielle Hersteller bieten auch extra breite Matten an, für Personen mit breiteren Schultern. Die durchschnittliche Yogamatte verfügt über einen Breite von 60 cm und eine Länge von 180 bis 190 cm. Es gibt aber auch größere Modelle (siehe dazu Abschnitt zur Länge und Breite – Größenordnung).

Darüber hinaus sollte die Yogamatte natürlich robust und abriebfest sein und eben etwas aushalten können.

 

Allergiker: Personen, die unter einer Latexallergie leiden, sollten auf eine Yogamatte zurückgreifen, gegen die einerseits keine Allergie vorliegt und gegen die zum Zweiten keine entstehen kann. So beispielsweise auf eine Matte aus Nitrilkautschuk. Hierbei handelt es sich um einen synthetisch hergestellten Kautschuk, der hohe Beständigkeit gegenüber Ölen, Fetten und Kohlenwasserstoffen besitzt. Es bieten sich aber auch Yogmatten aus schadstofffreiem TPE (Sosila Yogamatte) oder Kork (Yogibato Yogamatte) sowie aus Baumwolle an. Problematisch können sich mitunter Matten aus Schurwolle erweisen sowie Kunststoffmatten aufgrund der enthaltenen Stoffe. Es gibt inzwischen eine gute Auswahl an Natur Yogamatten aus Naturkautschuk, Hanf, Bambus oder Jute als Alternative zu chemisch hergestellten Materialien wie PER oder PVC. Wichtig auch bei diesen Produkten ist, dass sie in einem umweltschonenden Verfahren ohne giftige Bleich- und Schaummittel produziert werden.

Yogibato Yoga-Matte

Preis Prüfen

Sosila Yogamatte

Preis Prüfen

Veganer: Auch für Veganer stehen zahlreiche Yogamatten zur Auswahl, frei von jeglichen tierischen Produkten (z.B. Seide). So zum Beispiel die JadeYoga Matten aus nachhaltigem Naturgummi. Diese sind aufgrund der offenen Zelloberflächenstruktur absolut rutschfest und weisen einen optimalen Halt auf

mantrafant Guru Pro umweltfreundliche Yogamatte

Personen mit schwitzigen Händen: Personen, die beim Sport schnell ins schwitzen kommen, kennen das Problem. Man führt seine Yogaübungen aus, der Schweiß tropft auf die Matte und schon rutscht man mit der Hand aus bzw. kann keinen Halt bekommen. Das ist meistens dann der Fall, wenn man eine Yogamatte aus Kautschuk oder Kunststoff benutzt, die über eine glatte Oberfläche verfügt. Ideal für feuchte Hände und Füße erweisen sich Yogamatten aus Kork, Baumwolle oder Schafschurwolle (Yogamatte Bausinger). Sie bieten einen besonders guten Grip bei Nässe auf der Matte. Hier erfahren Sie mehr zum Thema „Rutschfeste Yogamatte bei schwitzigen Händen“.

Was sich aber mit Sicherheit alle Personengruppen und Yoga-Praktizierende wünschen, ist eine Yogamatte, die eine gute Bodenhaftung bietet, ausreichend rutschfest ist und sich beim Üben der Asanas nicht auseinander zieht. Denn nichts ist schlimmer bzw. nerviger als eine Matte, die auf dem Boden hin und her rutscht, oder sich wie ein Kaugummi verzieht. Genauso wichtig gestaltet sich ein gewisser Grip für Füße und Hände, der für die Stabilität der jeweiligen Übung sorgt. Glibberige, „klebende“ oder kratzende Matten sowie Produkte, die sich schwer reinigen lassen, sind absolutes No-Go.

EMPFEHLUNG REISE YOGAMATTE


Yogistar Travel Sun Reisematte

Preis Prüfen

EMPFEHLUNG REISE YOGAMATTE


Jade Travel Yoga Matte

Preis Prüfen

EMPFEHLUNG YOGAMATTE FÜR ZUHAUSE


Lotuscrafts Yogamatte Mudra Studio XL

Preis Prüfen

EMPFEHLUNG YOGAMATTE FÜR ZUHAUSE


Sosila Yogamatte

Preis Prüfen

EMPFEHLUNG ALLROUNDER YOGAMATTE


Jadeyoga Harmony Professional

Preis Prüfen

Yogamatten Test und Erfahrungen – Welche ist die beste Yogamatte?

Auf dieser Webseite wollen wir Ihnen die verschiedenen Modelle vorstellen, mit all ihren Vor- und Nachteilen, damit Sie eine zuverlässige und langlebige Yogamatte für sich und Ihren nächsten Yoga-Kurs finden. Egal, ob Sie Yoga im Freien oder zu Hause ausüben möchten, eine ruhige Yoga-Art wie Meditation oder Yin Yoga praktizieren wollen oder Sportfanatiker/in sind, gerne richtig Gas geben und für Ihre Vinysana-Flow-Klasse noch die passende Yogamatte suchen.

Wir haben für Sie verschiedene rutschfeste, vegane, aus Kork, Schaumstoff, Schurwolle, Naturkautschuk, recyclebare Yogamatten etc. unter die Lupe genommen und aufgrund von Testberichten, Kundenerfahrungen, Informationen und in Anlehnung an das Preis-Leistungsverhältnis entsprechende Vergleichstabellen zusammengestellt. Es erwarten Sie viele Modelle aus unterschiedlichen Materialien und mittels unterschiedlicher Produktionsverfahren hergestellte Modelle von beispielsweise Jade, verschiedene Ausführungen von Bodhi, Lotus oder Manduka, in fröhlicher Farbe oder einzigartigem Design, mit oder ohne aufgedruckten Hilfslinien und vieles  vieles mehr.

Hauptfaktoren beim Yogamattenkauf

Die Hauptkriterien

  • Dicke
  • Rutschfestigkeit
  • Geruch
  • Transportfähigkeit
  • Material
  • Farbe
  • Reinigung
  • Gewicht

Individuelle Vorlieben und Ansprüche

  • CO₂-Sparend
  • Cradle to Cradle
  • Fair & Sozial
  • Langlebig/robust
  • Recycelt & Recyclebar
  • Ressourcenschonend
  • Rohstoffe aus Bioanbau
  • Schadstoffreduzierte Herstellung

Herstellung – schadstoffreduziert und ressourcenschonend

Tief einatmen, ausatmen. Den Körper spüren, bewusst werden. Yoga ist Nachhaltigkeit für Körper und Seele. Egal, ob man sich dafür in die freie Natur oder ins Studio um die Ecke begibt, man tut es auf seiner Yogamatte.

Da beim Yoga ein direkter Kontakt zwischen Körper und der Mattenoberfläche besteht und man beim Yoga Workout zusätzlich tief ein- und ausatmet, sollte das Produkt keinesfalls gesundheitlich bedenkliche oder gar gefährliche Substanzen ausdünsten. Deshalb sollte man beim Yogamattenkauf auf jeden Fall darauf achten, dass keine schädlichen Inhaltsstoffe im Material enthalten sind.

Die meisten Yogamatten bestehen aus mehreren Materialschichten. So sind die meisten Yogamatten aus Schurwolle beispielsweise mit einer flexiblen Latex-Schicht ausgestattet, um auch auf glatten Böden ausreichend Halt zu haben. Demnach sollten Personen mit Latexallergie vorsichtig sein, da viele Naturfaser Yogamatten rutschfest sind, weil sie auf der Unterseite mit einer Latex-Beschichtung versehen wurden. Ohne diese zusätzliche Beschichtung würden die Matten auf glatten Yogaböden keine ausreichende Haftung finden. Es gibt aber auch Yogamatten aus Naturfaser, die ohne solch eine rutschfeste Beschichtung hergestellt werden. Hier muss man sich dann eine entsprechende rutschfeste Unterlage zulegen, insbesondere wenn man einen körperbetonten, dynamischen Yoga-Stil praktiziert.

Yoga Herstellung – schadstoffreduziert und ressourcenschonend

Die Mehr-Schicht Technologie ermöglicht eine optimale Kombination von Widerstandsfähigkeit, Rutschfestigkeit und Griffigkeit. Die Schichten der Matte werden in einem Verschweißungsprozess unter großer Hitze verbunden (Verbundmatten). Auf diese Weise wird die Verwendung von giftigen Klebstoffen vermieden. Naturkautschukmatten werden im Gegensatz zu TPE-Matten nicht aus Erdöl hergestellt (PVC, PER, TPE, etc.). Allerdings sollte man immer auf das entsprechende Gütesiegel achten und genau hinsehen, da teilweise auch Matten aus chemisch hergestellten Materialien wie PVC und PER und die aus Erdöl hergestellt werden, unter dem „Öko“ Titel verkauft werden.

In diesem Zusammenhang möchten wir noch die EMAS zertifizierten Betriebe erwähnen. EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) wurde von der Europäischen Union ins Leben gerufen und ermöglicht es Herstellern ihr systematisches und nachhaltiges Umweltmanagement durch die regelmäßigen Kontrollen nachzuweisen.

Dank innovativer Herstellungsverfahren werden Oberflächen mit einer geschlossenen oder offenen Zellstruktur erzeugt. Geschlossene Oberflächenstrukturen haben den Vorteil, dass das Eindringen von Schweiß und die Vermehrung von Bakterien verhindert wird. Dies macht die Yogamatte nicht nur hygienischer, sondern auch langlebiger. Ist die Struktur der Matte aber nicht ausreichend dicht, können Schweiß und damit Bakterien in die Matte eindringen und sie unhygienisch sowie auch rutschig machen. Yogamatten aus Naturkautschuk sind materialbedingt schon sehr rutschfest, aber auch Matten aus einem Gemisch aus Jute und Naturkautschuk bringen meistens die erforderliche Rutschfestigkeit mit. Einige Modelle werden zusätzlich mit einer textruierten Fläche mit kleinen Noppen oder Rillen angeboten. Es empfiehlt sich besonders auf die Auszeichnung „rutschfest“ zu achten, da die auf der Oberfläche angelegten Elemente oftmals gar nicht zur Rutschfestigkeit beitragen, sondern lediglich der optischen Aufwertung dienen.

Auf Matten mit geschlossener Oberfläche perlt die Feuchtigkeit, wie bei einer Outdoorjacke ab. Wer daher schnell ins Schwitzen gerät, ist mit einer Naturkautschuk-Matte bestens beraten, da sie nicht nur eine gute Dämpfung und Stabilität bietet, sondern auch eine ausreichende Rutschfestigkeit bei Nässe gewährleistet. Viele rutschfeste Yogamatten und vor allem die mit geschlossenen Zellen aus Naturkautschuk oder PVC sind zu Beginn rutschig, da sie Werkseitig mit einem dünnen Film überzogen wurden. Das ist eine dünne Schutzschicht, die mit der Zeit, oder besser gesagt mit dem Yoga-Üben verschwindet.

Für Yogis auf Achse, die ihr Yoga auch unterwegs absolvieren wollen, ohne dabei das „Danach“ außer Acht zu lassen, stehen Yogamatten zur Verfügung, die frei von giftigen Inhaltsstoffen sind und somit kompostierbar sind. Neben Naturkautschukmatten gibt es im Bereich der synthetisch hergestellten Matten seit Kurzem mit dem TPE ein Produkt aus Kunststoff, das recyclebar ist. Diese Matten hinterlassen keine Spuren auf Mülldeponien und sind daher ideal für Menschen, die Wert auf eine ressourcenschonende Herstellung und Nachhaltigkeit bei der Auswahl Ihrer Produkte legen.

Die wichtigsten Tipps und Fakten zum Yogamattenkauf

Genau wie Sie lieben wir Yoga. Denn Yoga ist nicht nur ein Sport, Yoga ist pure Lebensfreude.

Mit Hilfe einiger grundlegender Informationen zum Erkennen qualitativ hochwertiger Yogamatten werden Sie schnell Ihre persönliche Oase und ein Zuhause für Ihre Energie finden.

Anhand der einzelnen Punkte erstellen wir ein Bewertungssystem, nach welchem wir die zahlreichen Yogamatten ausgezeichnet analysieren und vergleichen können.

Vorteile, die eine Yogamatte mit sich bringen sollte:

  • Sicherer Stand – abhängig von Dicke und Festigkeit der Matte
  • Gute Bodenhaftung – bleibt am Platz und verrutscht nicht (rutschfeste Beschichtung der Unterseite) und bietet dem Übenden ausreichend Halt auch bei schwitzigen Händen
  • Schont Gelenke und Knochen – abhängig von Dicke und Festigkeit der Matte
  • Lässt sich leicht transportieren, zusammengerollt oder gefaltet – Fixierbänder, Haltegurte oder Yogatasche
  • lässt sich gut reinigen – mit einem feuchten Tuch oder auch in der Maschine
  • für Allergiker geeignet – auf entsprechenden Hinweis achten
  • hält Schmutz und Feuchtigkeit zurück – offene oder geschlossene Oberflächenstruktur
  • isoliert gut vor Kälte

Das passende Format: Länge, Breite und Dicke

Yogamatten sind praktisch immer rechteckig. Es gibt sie in unterschiedlichen Stärken, Längen und Breiten:

Dicke:

Die Dicke des Untergrundes beziehungsweise die Dämpfung sollten der Art des Yoga und dem Gewicht angepasst sein.

DickeGewichtBeschreibung
0,5 bis 2 mmBis 1 kg- Sind extrem dünn, lassen sich gut zusammenfalten. Werden daher sehr gerne als Reise Yogamatte verwendet.
- Bieten aber auch kaum Polsterung und keine Dämpfung.
2 bis 4 mm1 bis 2 kg- Sind nicht zu dünn und nicht zu dick, so dass die Füße nicht zu tief einsinken können.
- Lassen sich noch relativ gut transportieren.
- Bieten ausreichend Polsterung und Dämpfung.
4 bis 5 mm2 bis 3 kg- Bieten sehr gute Polsterung und Dämpfung.
- Für Yogi, die sehr viel üben oder z.B. Ashtanga Yoga praktizieren.
- Schwer und nicht für Reisen mit Koffer oder Rucksack geeignet.

Viele Yogi, die eine neue Yogamatte kaufen, sind zunächst einmal vom ungewöhnlich starken Geruch der Matte überrascht. Auch wir erlebten so einige Überraschung. Die meisten Yogamatten aus unserem Test weisen einen leichten bis mittelstarken Geruch auf. Um diesen loszuwerden, empfiehlt es sich eine brandneue Yogamatte erst mal ein paar Tage ordentlich durchzulüften. In einigen Fällen kann die Yogamatte auch vor dem ersten Gebrauch gründlich gewaschen werden. 

Beim Absolvieren von Yogaübungen spielt die Stärke der Yogamatte eine wichtige Rolle. Je nachdem welche Yoga-Form Sie praktizieren wollen, ist die Dicke einer Matte entscheidend. In der Regel ist eine Dicke von 3 bis 5 mm ideal zum Üben. 1,5 bis 2 mm sind für Reisen super. 6 bis 8 mm und mehr sind für besonders Rückenempfindliche oder Knieempfindliche Yogis gut oder für eine Matte, die nur zu Hause verwendet werden soll. Denn dicker heißt auch immer schwerer.

Eine dickere Matte entlastet zwar Gelenke und Knochen und federt Sprünge ab, aber es ist auch weniger Bodenkontakt möglich und man sinkt tiefer in die Matte ein, wodurch man bei Gleichgewichts- und Stehübungen wesentlich wackliger darauf steht. Die dünnsten Modelle sind ca. 2 mm dick, bieten zwar einen guten Halt aber dafür kaum noch ein weiches Gefühl unter den Füßen.

Yogaübungen dienen der Stärkung des geistigen und körperlichen Wohlbefindens. Um sich entsprechend entspannen zu können, kann man auch etwas dickere Matten bei Entspannungsübungen oder bei ruhigen Formen wie dem Kundalini Yoga nutzen. Bei längerem Verharren in einer bestimmten Position wird der Druck auf die dabei aufliegenden Körperteile durch die Yogamatte vermindert und so der Komfort erhöht. Allerdings gilt auch hier zu beachten, dass man nicht zu tief in die Matte einsinkt und diese ihre Aufgabe erfüllen kann – den Körper in seiner natürlichen Haltung zu unterstützen.

Für welche Dicke der Yogamatte man sich entscheidet, hängt in erster Linie vom Trainingslevel und Yoga-Stil ab. Wer gerade mit Yoga angefängt, dem empfehlen wir eine Matte mit mindestens 5 mm, die zwar einen guten Halt bietet, aber dennoch ganz gut gepolstert ist. Je schwerer und anspruchsvoller die Übungen werden und je mehr Halt man benötigt, desto dünner darf die Matte ausfallen. Die dünnsten Modelle sind ca. 2 mm dick, bieten zwar einen guten Halt aber dafür kaum noch ein weiches Gefühl unter den Füßen. Absolviert man die  Übungen hauptsächlich auf Knien und Rücken, kann man sich auch eine weichere Yogamatte mit einer Dicke zwischen 6 mm und 8 mm zulegen.

Hier einige empfehlenswerte Matten unterschiedlicher Dicke:

1,5 mm2-3 mm4-5 mm6 mm8 mm
Jade Yoga VoyagerJade Travel Yoga MatteJadeyoga Harmony Professional Yogamatte GANGESYoomat Naturkautschuk
Preis PrüfenPreis PrüfenPreis PrüfenPreis PrüfenPreis Prüfen

Länge und Breite:

Eine Yogamatte hat die richtige Größe, wenn Sie sich auf Ihrer Matte komplett ausstrecken können. Sie sollte etwa 10-15 cm länger sein als der Körper des Trainierenden.

Größenordnung / ModellLänge und BreiteBeschreibung
Reguläre ModelleStandard Ausführungen sind zwischen 1,72 m und 1,80 m lang und zwischen 0,61 m bis 0,70 m breit. Matten dieser Größenordnung können von allen Yogis bis ca. 1,75 m Körpergröße problemlos verwendet werden.
XL YogamattenXL Ausführungen sind ca. 1,90 m lang und zwischen 66 cm und 72 cm breit.Yogis, die 1,80 m und größer sind oder breite Schultern haben, sollten besser auf eine XL Matte zugreifen.
XXL YogamattenXXL Ausführungen weisen eine stolze Länge von 2m bis 2,15 m und eine Breite von 1 m auf.Wer sich mehr Platz wünscht und sich nicht sorgen möchte, ob Hände und Füße bei großen Schritten oder Sprüngen auf der Matte statt davor oder dahinter landen, greift zu der XXL Variante.

Wer extra Spielraum für Hände und Füße liebt, kann getrost zu einer großen XL oder XXL Variante greifen. Für die kleinen Yogis unter uns, stehen extra kurze Kinderyogamatten zur Verfügung, die ausreichend Halt und eine für Gewicht und Größe entsprechende Dämpfung bieten. Schwere Kautschukmatten und Kunststoffmatten mit dickem Schaum sind zwar besonders bequem und weich, dafür bieten sie bei machen Figuren nicht ausreichend Halt und Stabilität.

Bevor man sich aber für eine Größe oder bestimmte Dicke entscheidet, probiert man am besten auf einer Leihmatte im Yogastudio einmals aus, wie sich die Maße für einen anfühlen.

Dämpfung – Materialdichte und Dicke

Hüften, Knie, Halswirbelsäule und Sprunggelenke brauchen ein gewisses Maß an Dämpfung auf der Yogamatte. Insbesondere wer dynamisch Yoga übt und seine Asanas mit Sprüngen verbindet, sollte auch der Dichte des Materials ein besonderes Augenmerk schenken. Die Materialdichte spielt eine entscheidende Rolle für Komfort und Dämpfung. Eine sehr gute Dämpfung bieten zum Beispiel im Ashtanga Yoga ca. 5 mm dicke Naturkautschuk / Jute-Matten. Eine Matte die etwas dicker ist und somit die Bewegungen dämpft, sorgt auch dafür, dass man bei den Übungen komfortabler liegt bzw. sitzt oder steht. Dabei gilt es, den idealen Mittelweg zu finden. Die Matte sollte nicht zu dick sein, dass man das Gleichgewicht verliert und nicht zu dünn sein, damit die Übungen nicht unbequem werden. Die Dicke bzw. die Dämpfung sollten dem Gewicht und der Yoga-Form angepasst sein.

Rutschfestigkeit

Auch wenn Sie gleich Feuer und Flamme für eine vom Design her schöne Yogamatte sind, sollten Sie vorsichtig sein. Denn, was bringt Ihnen eine wunderschöne, strahlende Yogamatte, wenn Sie kaum eine Übung machen können, ohne auf der Matte hin und her zu rutschen?

Die Rutschfestigkeit ist das A und O bei jeder Yogamatte, insbesondere wenn man aufwendige Übungen absolviert (Power-Yoga oder Ashtanga Yoga praktiziert). Personen, die einen dynamischen Yoga-Stil praktizieren möchten, viele Übungen im Stand und öfters auf unebenen Untergründen ihre Yogaübungen absolvieren, sind am besten mit einer Yogamatte beraten, die besonders rutschfest ist und eine gut profilierte Oberfläche auf einer oder beiden Seiten verfügt.

Aber auch bei ruhigen Yoga Arten und einfachen Übungen ist ein sicherer und fester Stand unerlässlich. Besitzt die Matte keine entsprechende Beschichtung der Unterseite, kann auf einem Fliesen- oder Parkettboden allein das Betreten oder Verlassen der Matte zur rutschigen Angelegenheit werden. Achten Sie beim Kauf auf den Zusatz „rutschfest“, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Und so haben sich die von uns ausgewählten Modelle aus TPE Kunststoff und Naturkautschuk in puncto Rutschfestigkeit geschlagen:

Ausgezeichnete RutschfestigkeitNormale RutschfestigkeitWeniger hohe Rutschfestigkeit
- Bodhi Eco Pro
- Bodhi Lotus Pro
- Liforme Yogamatte
- JadeYoga Harmony Professional
- Jade Travel Mat
- Manduka Yogamatte eKo Lite Mat
- Airex Calyana Prime
- Lotuscraft Mudra Studio
- Nike Yogamatte Fundamental
- Yogistar Yogamatte Basic
- Adidas Yogamatte

Da sie 5mm dick ist, dämpft die Yogamatte Mudra Studio des Herstellers Lotuscraft zwar sehr gut, allerdings kommt man spätestens dann ins Rutschen, wenn die Hände anfangen zu schwitzen. Dagegen erweiste sich die Manduka eKO Lite als ein rutschfestes, solides, Öko-Modell, das für alle Bedürfnisse passt und sich gut transportieren und leicht mitnehmen lässt. Die unterschiedlichen Ausführungen von Manduka sind insgesamt wirklich alle gute Yogamatten, allerdings nicht unbedingt für Personen geeignet, die sehr stark schwitzen. Bei zu nassen Händen kann es vorkommen, dass man auf der Oberfläche mit eigentlich gutem Grip ins rutschen gerät.

Für Fortgeschrittene und speziell für die körperbetonten Yoga-Arten, bei denen man schnell ins Schwitzen kommt, eignen sich Yogamatten, die mit einer gröberen Struktur oder Noppen versehen sind. Diese sorgen dafür, dass man bei den Übungen weniger leicht abrutschen kann.

Mehr Festigkeit für mehr Stabilität

Die Hauptaufgabe einer Yogamatte ist es die Gelenke und Wirbelsäule zu entlasten. Damit eine Matte diese Aufgabe dauerhaft meistern kann, muss das eingesetzte Material über ein gutes Rückstellvermögen bzw. eine ausreichende Formstabilität oder Festigkeit verfügen.

Bei körperbetonten und anspruchsvollen Yoga-Formen wie Power- und Ashtanga-Yoga sollte die Dicke gering und die Härte bzw. Festigkeit der Matte hoch sein. Matten die nicht ausreichend fest sind, geben mit der Zeit an Stellen hoher Belastung nach, wodurch störende Druckstellen auftreten. Die Matte kann dann nicht mehr ihren Zweck erfüllen, der Komfort bei den Übungen wäre nicht mehr gegeben und auch im Liegen würde man sich durch die Druckstellen nicht mehr richtig wohlfühlen, da die optimale Liegeposition dadurch beeinträchtigt wäre.

Yogamatten mit guten Materialeigenschaften sind gut belastbar, weich und langlebig. So dass nach den Übungen keine Abdrücke auf der Matte zu sehen sind und das Material in seine Ursprungsform zurückkehrt.

Je formstabiler eine Matte ist, desto länger behält sie auch bei regelmäßigen Einsätzen ihre ursprüngliche Form, ohne dabei weniger fest zu werden und Druckstellen zu hinterlassen.

Transportfähigkeit – gefaltet oder gerollt

Wie Sie Ihre Yogamatte am liebsten transportieren, hängt nicht nur davon ab, was Ihre persönliche Vorliebe ist, sondern in erster Linie vom Material der Yogamatte. So haben es Kunststoffmatten gar nicht gern, wenn man sie knickt bzw. faltet. Ihr „Missfallen“ kommt durch unschöne Falten zum Vorschein, die sich mit der Zeit zu feinen Rissen entwickeln können. Yogamatten aus Baumwolle oder Schurwolle können hingegen problemlos gefaltet werden.

Kunststoffmatten sollten zusammengerollt transportiert werden und nicht gefaltet, da sich sonst auf lange Sicht Falten bilden. Matten aus Baumwolle oder Schurwolle können nach Belieben zusammengerollt oder gefaltet auf Reisen gehen.

Im Prinzip kann jede Yogamatte gerollt transportiert werden, ohne dass sie dabei kaputt geht. Beachten sollte man hier, dass härtere Matten einen größeren Radius der Roll benötigen.

Für Yogis auf Achse gibt es spezielle Reise Yogamatten, die zusammen mit Fixiergurten, Trageband oder Tragetasche geliefert werden.

Material – Yogamatte günstig oder Premium Qualität

Möchte man eine Yogamatte kaufen, besteht die Wahl in Bezug auf das Material grundsätzlich zwischen Matten aus Kunststoff und aus Naturfasern.

In Abhängigkeit vom gewählten Material und dem Herstellungsverfahren, stehen Yogamatten zur Auswahl die zum Teil sehr unterschiedliche Eigenschaften haben. So unterscheiden sich die Matten in Bezug auf ihre Rutschfestigkeit, Formstabilität, Dämpfleistung, Griffigkeit sowie Umweltfreundlichkeit und Allergieverträglichkeit.

Zu den am häufigsten verwendeten Materialien für Yogamatten gehören Kunststoff, Naturkautschuk oder TPE. Es gibt allerdings auch Matten aus Baumwolle, Schurwolle, Latex, Kork oder Hanf.

 

Viele Matten bestehen aus unterschiedlichen Materialschichten, um die bestmögliche Rutschfestigkeit, perfekte Dämpfung und optimale Bodenhaftung zu gewährleisten. Kunststoff- und Naturkautschukmatten sind in der Regel von sich aus hinreichend rutschfest. Bei den meisten Kunststoffmatten ist eine gute Rutschfestigkeit materialbedingt gegeben. Anders sieht es da bei Matten aus natürlichen Materialien wie Schurwolle oder Baumwolle aus. Hier ist es wichtig, auf eine entsprechende Beschichtung der Unterseite zu achten. Häufig kommen hier Beschichtungen aus Naturkautschuk zum Einsatz. Sollten Sie ein reines Naturprodukt bevorzugen, können Sie auch eine Anti-Rutsch-Auflage verwenden.

Bei der Wahl des Materials sollt man das Basismaterial, die Textur und die Dichte beachten. Das verarbeitete Material muss über eine ausreichende Formstabilität verfügen. Je stärker die Formstabilität ausgeprägt ist, desto einfacher und schneller nimmt der Kunststoff nach einer auch länger andauernden Belastung beziehungsweise Verformung der Oberfläche seine ursprüngliche Form ein, ohne dabei an Festigkeit zu verlieren. Die Matten müssen geeignet sein, den Übenden einen sicheren und festen Stand zu bieten.

Um Unbehagen bei kalten Untergründen und gegebenenfalls auch Unebenheiten zu verhindern, sollte man eine Yogamatte mit guter isolierender Wirkung wählen. Die Isolierleistung steigt im Allgemeinen mit der zunehmenden Dicke und Festigkeit des jeweiligen Materials.

Praktizieren Sie eine anstrengende, körperbetonte Yogaform wie Ashtanga-, Hatha- oder Power-Yoga sollten Sie sich wohl lieber für eine Matte mit einer geringen Dicke, einer verhältnismäßig hohen Dichte und einer rutschfesten Unterlage entscheiden. Matten mit diesen Eigenschaften ermöglichen einerseits einen festen und gleichzeitig bequemen Stand und andererseits einen sicheren Wechsel zwischen verschiedenen Übungen.

Bei ruhigeren Yoga-Formen wie dem Kundalini können Sie auch etwas dickere Yogamatten verwenden. Wobei Sie auch hier darauf achten sollten, dass der Körper von der Yogamatte in seiner natürlichen Haltung unterstützt wird und nicht zu tief in der Matte einsinkt.

MaterialBeschreibung/BesonderheitenPreisGewichtReinigungYogastil
Kunststoff (PVC)- PVC ist ein thermoplastischer Kunststoff, der giftige Weichmacher enthalten kann. Dadurch sind PVC Yogamatten gesundheitlich bedenklich.
- PVC Yogamatten sind rutschfest, preiswert und leicht.
- Gute dämpfende Wirkung.
- Ziemlich abriebfest, daher relativ langlebig.
- Gute Haftung auf Yogaböden.
- Sind weder in der Herstellung noch in der Verrottung umweltfreundlich.
- für Allergiker unbedenklicher als Produkte aus Kautschuk/Latex.
- PVC Yogamatten gibt es bereits ab 15€.
- Yogamatte günstig. Man sollte aber die Tatsache nicht außer Acht lassen, dass die Matten giftige Weichmacher und Farbstoffe enthalten können sowie zusätzlich mit Antifungiziden und Sanitizer chemisch behandelt sind, um Pilze und Keime fern zu halten.
- Leichtes Gewicht, daher einfach zu transportieren.- Pflegeleicht. Lassen sich einfach mit mildem Waschpulver bei niedrigen Temperaturen (max. 30 Grad) waschen.- Rutschfeste Oberfläche, eignet sich dadurch für dynamische Asanas
Naturkautschuk / Naturgummi- Natürliche, umweltfreundliche Alternative zu PVC.
- Naturkautschuk ist ein nachhaltiges Material, das aus der Rinde des Kautschukbaumes gewonnen wird und biologisch komplett abbaubar ist.
- Rutschfest, formstabil, mit guter Dämpfung.
- Yogamatten aus Naturkautschuk federn Sprünge gut ab und bieten eine außerordentliche Stabilität durch einen guten Grip für Händ und Füße und entlasten bzw. schonen damit Gelenke und Rücken.
- Isoliert gegen Kälte.
- Neue Naturkautschuk-Yogamatten besitzen einen recht starken Eigengeruch. Der aber üblich ist und nach einiger Zeit verschwindet. Für Abhilfe kann man mit einem Yogamatten-Spray aus ätherischen Ölen sorgen.
Eine Naturgummi Yogamatte bekommt man bereits ab ca. 40 €. Je nach Länge und Dicke gehen die Preise nach oben. Eine Natur-Yogamatte für Profis kann dann schon mal über 100€ kosten.Yogamatten aus Naturgummi sind zwischen 3 und 8 mm dick, 180 cm lang und 60 bis 70 cm breit.
XL Ausführungen sind ca. 1,90 m lang und zwischen 66 cm und 72 cm breit.
XXL Ausführungen weisen eine stolze Länge von 2m bis 2,15 m und eine Breite von 1 m auf. Sie wiegen je nach Hersteller und Format zwischen 1 bis 3 kg.
Naturgummi-Yogamatten dürfen nicht in der Waschmaschine gereinigt werden. Am besten duscht man die Matte gründlich ab oder säubert sie mit einem feuchten Lappen. Zum Trocknen einfach ausrollen und vor direktem Sonnenlicht schützen. Es empfiehlt sich Naturkautschuk-Yogamatten mit einem Spray aus ätherischen Ölen nach jedem Gebrauch zu besprühen und desinfizieren.- Im Grunde für alle Yoga-Arten geeignet aber besonders für dynamische, schweißtreibende Yogastile wie Bikram, Ashtanga, Power- und Vinyasa-Yoga.
Schurwolle- Eine Alternative zu natürlichen Materialien zur Herstellung von Yogamatten wie Kokosfasern, Sisal oder Jute, stellen Tierfelle dar. Da aber das Ahimsa-Prinzip Gewalt auch gegen Tiere verbietet, wurden nur Felle natürlich verendeter Tiere verwendet.
- hautfreundlich Yogamatten.
- Gute isolierende Wirkung, besitzen klimatisierende Eigenschaften.
- Bei Yogamatten Schurwolle muss auf eine rutschfeste Unterlage oder Beschichtung geachtet werden.
- Eine Yogamatte aus Schurwolle bekommt man bereits ab ca. 32 €. Je nach Länge und Dicke gehen die Preise nach oben. Eine qualitativ hochwertige Schurwolle-Yogamatte für Profis kann dann schon mal über 100€ kosten.- Schurwolle Yogamatten sind etwas schwerer und benötigen mehr Platz als Matten aus Kunststoff, weshalb sie eher für den häuslichen Gebrauch genutzt werden sollten.
- Schurwollmatten gibt es in verschiedenen Größen, bzw. Längen (180 cm – 200 cm) und Breiten (60 cm bis 100 cm).
- De Flor kann ebenfalls variieren und mehr oder weniger hoch und dicht ausfallen (übliche Florhöhe 15 bis 20 mm).
- Pflegeleicht: Schurwolle ist schmutzabweisend, selbstreinigend, schwer entflammbar und langlebig. Schurwoll Yogamatten sind handwaschbar mit einer milden Flüssigwaschsubstanz. Einige Modelle sind aber auch in der Waschmaschine waschbar bei 30°C (Wollprogramm).- Geeignet für Hatha-Yoga, Kundalini-Yoga, Yin-Yoga und Meditation
Baumwolle- der indische Klassiker.
- bei uns werden Yogamatten aus Baumwolle als rutschfeste Auflage genutzt.
- Positiv: Baumwolle „atmet“, nimmt Feuchtigkeit sehr gut auf und besitzt damit klimaregulierende Eigenschaften.
- Guter Grip: bietet nassen Händen und Füßen eine rutschfeste Oberfläche und ist dabei angenehm weich.
- Aufgrund spezieller Webtechnik behalten Baumwollmatten auch bei hoher Belastung ihre Form.
- Negativ: bieten wenig Dämpfung für die Gelenke, rutschen auf glatten Böden ohne eine entsprechende Unterlage hin und her. Deshalb lassen manche Hersteller die Unterseite der Baumwollmatte mit Naturlatex beschichten.
- Preise für Yogamatten aus Baumwolle liegen zwischen 20 € und bis zu über 100 €.
- die handgewebten indischen Mysore Yogamatten aus Baumwolle gibt es bereits ab 25 €.
- Leicht und problemlos transportierbar. Baumwoll—Yogamatten lassen sich einfach zusammenfalten und in der Tasche verstauen oder einrollen und an den Rucksack hängen.
- Man bekommt die Matten in verschiedenen Längen und Breiten, Standardgröße: 180 cm Länge und 60 cm Breite.
- Baumwolle Yogamatten sind leicht zu reinigen. Man kann sie einfach in der Waschmaschine bis max. 40° waschen. Dasselbe gilt auch für Matten, die mit einer rutschfesten Unterseite aus Naturlatex ausgestattet sind.- Sowohl für schweißtreibenden Ashtanga als auch im ruhigen Hatha Yoga einsetzbar.
Kork- Kork Yogamatten (aus der Rinde der Korkeiche) sind schalldämmend, elastisch und atmungsaktiv.
- Besteht eine Yogamatte komplett aus Kork, dann ist sie zu 100% biologisch abbaubar.
- Darüber hinaus verfügt das Material über eine wasserabweisende Eigenschaft, so dass Kork Matten auch bei Yogastilen eingesetzt werden können, bei denen viel geschwitzt wird.
- Antistatisch.
- Rutschfest. Wobei die rutschfeste Unterseite, meistens aus Kunststoff gefertigt ist und kann damit mit Schadstoffen belastete sein.
-Für Allergiker , Kinder und Menschen mit empfindlicher Haut geeignet, da Korkmatten laut Hersteller antibakterielle und antiallergische Eigenschaften besitzen.
- Die Preise für Kork-Yogamatten bewegen sich zwischen 40 € und stolzen 200 €.- Leicht zu transportieren, da sich die meisten Kork-Yogamatten einfach einrollen lassen.
- Ihr Gewicht ist relativ gering, teilweise wiegen Korkmatten unter 1 kg.
- Leicht zu pflegen, da selbstreinigend- Generell für alle Yogastile nutzbar. Besonders aber profitieren von ihrer rutsch- und atmungsaktiven Eigenschaft die dynamischen Yoga Arten wie Ashtanga, Bikram, Hot Yoga und Vinyasa Yoga.
TPE- Diese Yogamatten bestehen aus einem patentierten TPE (Thermoplastisches Elastomer) Schaum. TPE ist hygienisch und geeignet für Allergiker, da die Matten frei von PVC und Latex sind.
- TPE Yogamatten sind rutschfest, griffig und zudem auch umweltfreundlich. Die meisten sind abbaubar und recyclefähig.
- Sie verfügen über einen hervorragende Formstabilität, sind widerstandsfähig und bieten bei einer Dicke zwischen 4 bis 8 mm einen gute dämpfende und isolierende Wirkung.
- TPE Yogamatten gibt es bereits ab 15€. Wer sich aber eine anständige Matte wünscht, sollte eventuell besser etwas mehr Geld investieren. Ab 30€ gibt es nicht nur hübsche Matten, sondern auch hochwertigere Yogamatten, die nicht so schnell kaputt gehen.- TPE Yogamatten sind besonders pflegeleicht. Sie lassen sich mit einer weichen Bürste (oder mit einem Tuch) und Seifenwasser problemlos abwaschen.
- Yogamatten aus TPE lassen sich leicht zusammenrollen. Ihr leichtes Gewicht macht sie zum idealen Begleiter beim Yoga-Training in der frischen Luft.
- Durch die dichte Zellstruktur wird das Aufsaugen von Schweiß oder anderen Flüssigkeiten verhindert, somit sind TPE Yogamatten leicht sauber zu halten.- Geeignet für Ashtanga- und Power-Yoga, Bikram-Yoga (Hot Yoga) und Vinyasa-Yoga.
Jute- Ursprünglich waren natürliche Materialien zur Herstellung von Yogamatten üblich. Verwendet wurden unter anderem Kokosfasern, Sisal oder Jute. Die Matten sollten den Yoga oder die Yogini bei der Ausführung der Figuren unterstützen, wobei der Komfort nur eine untergeordnete Rolle spielte.
- Jute Yogamatten sind langlebig, umweltfreundlich und rutschfest.
- Da reine Jutematten sehr rau sind, werden sie häufig im Mix mit Naturkautschuk oder synthetischen Kunststoffen geboten.
- Wenn die Matten aus reinen Naturfasern bestehen, sind sie komplett biologisch abbaubar.
- Sehr robustes Material. Eignet sich in seiner naturbelassenen Form aber eher für hart eingesottene Yogis.
- Jute-Matten absorbieren Feuchtigkeit, sind deshalb schön rutschfest.
- Der Preis für eine Jutematte bewegt sich zwischen 30 und 55 € und ist damit vergleichsweise günstig.- Yogamatten aus Jute sind meistens zwischen 2 und 4 mm dünn, 180 cm lang und 60 cm Breit. Sie wiegen je nach Hersteller zwischen 1 bis 2 kg, lassen sich problemlos zusammenrollen und damit leicht transportieren.- Am besten mit milder Seife von Hand waschen. Einige Hersteller haben ihre Jutematten auch für die Waschmaschine „freigegeben“. Man kann sie laut Hersteller im Schongang der Waschmaschine bis max. 30° waschen. Nicht schleudern oder in den Trockner geben. Zum Trocknen an die Luft hängen oder mit dem Handtuch trocken reiben.- Power-Yoga, Vinyasa-Yoga, Bikram-Yoga (Hot Yoga)
Hanf- geruchsneutrale, extrem belastbare und langlebige Naturfaser.
- nachhaltiger Rohstoff.
- Guter Grip auch wenn man ins Schwitzen kommt.
- sehr robust.
- Im Vergleich zu den Yogamatten aus Naturgummi bieten sie eine eher schlechte Dämpfung.
- Leider gibt es die Naturfaser-Yogamatten aus Hanf in deutschen Online Shops Moment noch nicht so einfach zu kaufen. Das wird sich hoffentlich bald ändern.
- Wir haben sie jedoch in amerikanischen Online Shops entdeckt. Hier bewegt sich der Preis für eine Yogamatte aus Hanf aktuell um die 50 $.
- Wiegen je nach Hersteller lediglich 1 bis 2 kg.
- Sind aufrollbar und leicht zu transportieren.
- Leicht zu pflegen. -Hanf-Yogamatte bleiben auch dann rutschfest, wenn sie mit Schweiß in Berührung kommen (rutschfeste Unterseite aus Naturlatex erforderlich).
- optimal für bewegungsintensive Yoga-Stile, wie es bei Ashtanga, Vinyasa, Bikram oder Power Yoga der Fall ist.

In unserem Yogamatten Test haben wir Produkte aus sechs verschiedenen Materialien getestet und deren Eigenschaften verglichen und zu den einzelnen Materialien – Kunststoff, Naturkautschuk, Baumwolle, Schurwolle, Jute und Kork – eine Vergleichstabelle angelegt.

Wir haben eine Hanf/Flachs Matte ausfindig machen können, die Nordix Store 100% Bio-Hanf Yogamatte. Sie lässt sich laut Hersteller in der Waschmaschine reinigen. Ist aber wie auch Yogamatten aus Naturgummi nicht Trockner geeignet. Allerdings kommt sie mit einem respektablen Preis von über 130 Euro daher.

Als Preis-Leistungs-Tipp lässt sich die Sosila Yogamatte sehr gut weiterempfehlen. Da sie aus TPE hergestellt ist, ist sie umweltfreundlich, hypoallergen und hautfreundlich. Mit einer Dicke von 8mm ist die Sosila besonders gelenkschonend und angenehm weich, aber trotzdem überraschend leicht. Sie bietet den maximalen Komfort für Knie, Ellbogen und Hüften.

In Bezug auf den jeweiligen Yogastil spielen vor allem die Dicke, Griffigkeit und Festigkeit des Materials eine wichtige Rolle. Grundsätzlich gilt: Je anspruchsvoller und dynamischer die Übungen (Ashtanga-Yoga oder Power-Yoga), desto dünner, härter und griffiger sollte das Material sein. Für ruhigere Yoga-Formen (Yin Yoga) eignen sich dagegen weiche, dicke Yogamatten mit einer glatten Oberfläche.

Wie langlebig und umweltfreundlich eine Yogamatte ist und ob sie sich auch problemlos recyceln lässt, hängt davon ab, welche Materialien zur Herstellung verwendet wurden und wie und wo die Matte produziert wird. Die Lebensdauer einer Yogamatte hängt sowohl von der Festigkeit bzw. Dichte des Materials sowie auch von der Häufigkeit und Intensität der Yogapraxis ab. Billig-Matten nutzen sich selbst beim gelegentlichen Üben nach einem Jahr ab. Hochwertige Matten bekommt man ab ca. 50 Euro bis 70 Euro, wobei viele Hersteller auf ihre Premium Matten lebenslange Garantie geben.

Die Oberflächenstruktur – offene oder geschlossene Poren?

Die Oberflächenstruktur sollte rutschfest sein, griffig und zugunsten der Stabilität ausgelegt sein. Wer schnell ins Schwitzen gerät, sollte außerdem darauf achten ob die Yogamatte eine offene, rauhe Oberfläche verfügt, bei der die Feuchtigkeit durch die Matte hindurch dringt, oder eine geschlossene, auf der die Feuchtigkeit abperlt. Kunststoffmatten sind in der Regel feuchtigkeitsabweisend, daher sollten sie bei schweißtreibenden Übungen mit einem Handtuch bedeckt und später mit einem feuchten Lappen gesäubert werden. Dagegen ist Baumwolle sehr saugstark, wobei Yogamatten aus Baumwolle trotz Feuchtigkeitsaufnahme den erforderlichen Grip bieten.

Offenporige Yogamatten aus Naturgummi sind besonders griffig aber leider auch schmutzempfindlich (z.B. haben Jade Yogamatten eine offene Zellstruktur). Denn durch die offenen Poren gelangt Schweiß und damit auch Bakterien in die Matte. Wird diese nicht regelmäßig, gründlich gereinigt, kann sich dies negativ auf die Rutschfestigkeit auswirken. Yogamatten mit geschlossenen Poren/Zellen sind aber unserer Erfahrung nach nicht weniger griffig und rutschfest.

Farbe

Yogamatten werden in vielen schönen bunten Farben angeboten. Ob blütenweiß, pink, karibikblau oder in Holzoptik, mit Seegras- oder Wellenstruktur, glatt oder mit Ausrichtungssystem – bleibt Geschmackssache. An dieser Stelle möchten wir jedoch erwähnen, dass es inzwischen tolle Farben gibt, die nicht auf AZO Farbstoffen basieren, sondern auf Wasserbasis angefertigt sind.

Body & Mind Yogamatte
Body & Mind Yogamatte

Gewicht

Yogamatten gibt es in verschiedenen Gewichtsklassen (von 1kg bis 3 kg). Je nach Größe (Standard, XL oder XXL) und Dicke bzw. Dichte sind Yogamatten unterschiedlich schwer. Eine Yogamatte für unterwegs sollte vor allem mobil und leicht sein. Deshalb empfehlen wir hier dünnere Matten, die ein geringes Gewicht vorzuweisen haben.

Geruch

Matten aus Naturkautschuk bringen eine extrem gute Dämpfung, Dichte, Rutschfestigkeit sowie eine außerordentliche Bodenhaftung mit sich. Leider weisen Matten aus Naturkautschuk oder NRB Schaum anfangs oft einen mittelstarken Geruch auf. Das ist allerdings ganz normal und der Geruch verfliegt mit der Zeit. Wenn Sie eine neue Yogamatte kaufen, reicht es in der Regel aus, diese für einige Zeit ordentlich durchlüften, damit der Geruch sich verflüchtigt. In einigen Fällen hilft es die Matte vor der ersten Nutzung gründlich zu waschen. Stinkt die Yogamatte allerdings nach Chemie beim Auspacken oder erweist sich die Matte auch im späteren Gebrauch als nicht geruchsneutral, dann sollte man die Finger davon lassen.

Wichtig ist, dass die Matten in einem umweltschonenden Verfahren ohne giftige Schaumbildner und AZO-freie Farbstoffe hergestellt und das nachhaltige Rohstoffe verwendet werden. Was bei Naturkautschuk nicht immer der Fall ist. Oft stammen die Kautschukbäume aus dem Amazonasgebiet.

Allzu häufig werden bei billigen PVC Yogamatten schädliche Weichmacher verwendet und toxische AZO Farbstoffe eingesetzt. Hinzu kommt, dass viele Matten chemisch behandelt werden, um so der Verbreitung von Bakterien und Pilzen im Material vorzubeugen.

Inzwischen gibt es aber unter den PVC Yogamatten auch Produkte, die emissionsfrei in Deutschland hergestellt werden und entsprechend zertifiziert sind (Oeko-Tex® Standard 100 Siegel). Zur Klärung der Frage nach der fairen und nachhaltigen Herstellung, prüfen Sie ob ein bluesign Zertifikat vorliegt und informieren Sie sich am besten über den Hersteller.

Pflege – schrubben, waschen oder nur lüften?

Da Yogamatten stark beansprucht werden und während des Übens auch regelmäßig direkter Kontakt zwischen Matte und verschwitzten Körper besteht, bedarf es einer ordentlichen Reinigung und entsprechenden Pflege, damit ausreichende Hygiene und eine hohe Lebensdauer der Matte gewährleistet werden können.

Wegen dem Kontakt mit Schweiß, Schmutz und Körperfetten sollte die Yogamatte nach jeder Nutzung gereinigt werden. Während einige Modelle aus unserem Yogamatten Test direkt in der Waschmaschine gereinigt werden können, dürfen Matten aus beispielsweise Naturgummi lediglich mit einem Tuch abgerieben werden. Auch Yogamatten aus Schurwolle dürfen nur teilweise in der Waschmaschine im Wollprogramm gewaschen werden. Wie die Reinigung im Speziellen aussieht, hängt vom Material ab und ist den Herstellerangaben zu entnehmen.

Fast jede Yogamatte lässt sich einfach mit einem feuchten Lappen oder Schwamm und mit einem milden Reiniger oder etwas (Apfel)Essig sauber halten. Wer möchte kann sich auch ein spezielles Yogamatten-Reinigungsspray zulegen. Je nach Modell kann man die Matten auch im kalten Schonwaschgang ohne Schleudern in der Maschine säubern. Bitte unbedingt vorher auf der Pflegeanleitung des Herstellers nachlesen, ob deine Matte für die Maschine geeignet ist.

Matten aus Naturkautschuk vor allem die mit offener Oberflächenstruktur verfügen über einen fantastischen Grip, brauchen dafür aber viel Pflege, da sich Staub leicht festsetzen kann.

Bei Matten aus Naturfasern, sollte man aber vorsichtig sein. Sie sind nicht waschmaschinentauglich. Man kann sie aber dennoch hervorragend unter der Dusche oder in der Badewanne mit einem Schwamm, etwas Essig und Wasser reinigen. Sonst am besten nach jedem Einsatz zum Lüften an die frische Luft hängen.

Wer beispielsweise sehr gerne im Freien trainiert, der sollte sich möglichst keine Yogamatte aus Kunststoff zulegen. Denn hier ist oft nicht nur das Material, sondern auch die Farbstoffe weniger UV stabil. Natürliche Materialien wie Yogamatten aus Schurwolle eignen sich in diesem Fall besser. Dafür sind diese wiederum schwerer zu reinigen, insbesondere bei Grasflecken. Letztlich kommt es auf Ihre persönliche Einstellung und Vorliebe an.

Yogamatten sind nicht Trockner geeignet, daher immer an der Luft zum trocknen aufhängen. Um die nächste Yogasession noch schöner und entspannter zu gestalten, bieten sich verschiedene Duftsprays an. Um der Matte nach der Reinigung einen guten Duft zu verleihen, können Sie z.B. Primavera Bio Yogamatten Duftspray verwenden, der einen angenehmen Duft nach ätherischen Ölen auf der Matte hinterlässt.

Genaue Informationen zum Thema Reinigung und Pflege haben wir für Sie in unserem Ratgeber Artikel gesammelt.

Die Yogamatte beim Campingurlaub oder Zelten

Yogamatten eigenen sich auch für das Campen oder Zelten. Allerdings sollten Sie darauf achten, eine Matte einzupacken, welche die Umweltbedingungen beim Zelten oder auch Biwakieren aushält. Wir empfehlen eine Yogamatte aus Kork oder besser noch TPE, da diese Matten leicht zu reinigen und zudem UV-stabil sind. Als Unterlage für den Biwaksack bzw. Schlafsack sind Yogamatten nicht geeignet, dafür sind sie viel zu dünn. Hier empfiehlt sich die Anschaffung einer Isomatte. Diese Matten-Art hat nämlich die Aufgabe, die von unten kommende kalte Luft vom Körper fernzuhalten. Auch hier gibt es verschiedene Ausführungen – selbstaufblasbare, aus feinporigem Schaumstoff, isolierte Isomatten – und eben je nach Zweck und Anlass – Outdoor Allrounder für den Camping Urlaub, Isomatten für die nächste Bergtour oder fürs Festival-Gelände.

Beliebte Marken

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige der namhaftesten Hersteller bzw. Marken von Yogamatten vorstellen:

  • Manduka
  • Nike
  • Bausinger
  • Jade
  • Lululemon
  • Lotus Design
  • Yogistar
  • Klargeist
  • Alex
  • Asana Eco

Unser Ratgeber zu Yogamatten

Unser Yogamatten Test bietet Ihnen eine ausführliche Übersicht über die verschiedenen Yogamatten und ihre Vor- und Nachteile. Die oben angeführten Yogamatten haben sich als die Besten herausgestellt. Alle Testsieger sind qualitativ hochwertig hergestellt, rutschfest und pflegeleicht und sowohl für erfahrene Yogis, als auch Anfänger, ohne Ausnahme sehr gut geeignet. Obwohl diese Matten ausgezeichnet dastehen, gibt es zwischen ihnen aber zum Teil große Unterschiede, sei es in der Herstellung, den verwendeten Materialien oder Dicke oder eben auch der gegebenen Transportmöglichkeit.

Weiterführende Informationen und alle Details zu den einzelnen Yogamatten finden Sie in unseren ausführlichen und authentischen Testberichten. Klicken Sie dazu einfach auf das jeweilige Produkt mit allen Einzelheiten.

Ferner haben wir eine ausführliche Recherche zu diversen Tests zahlreicher Vergleichsseiten im Internet durchgeführt und die Ergebnisse ebenfalls in unseren Yogamatten Test einfließen lassen. Herausgekommen ist eine Bestenliste für Yogamatten, die sich auf Kriterien wie Gewicht, Material, Abmessungen und vieles mehr bezieht.

Wie haben wir getestet? Und auf welche Aspekte haben wir uns beim Bewerten der Yogamatten konzentriert?

  • Alle vorgestellten Yogamatten werden nach denselben Kriterien unabhängig getestet. Die Ergebnisse und gemachten Erfahrungen werden für unsere Leser in einem ausführlichen Testbericht dargelegt und um unsere sowie die Bewertungen anderer Käufer ergänzt.
  • Ein besonderes Augenmerk schenken wir dem Aussehen, Haptik und Geruch der Matte. Der erste Eindruck zählt natürlich, Kontrolle ist aber immer besser.
  • Unsere Tests verlaufen alle anonym und ohne das Wissen der bewerteten Online Verkäufer. Wir haben die Matte beim Praktizieren von fünf unterschiedlichen Figuren und auf entsprechendem Untergrund (je nach Einsatzzweck der Matte) bewertet und zwar im Liegen, auf den Knien und Stehen. Die ausgeführten Übungen gaben uns darüber Aufschluss wie einfach es ist, auf der Matte das Gleichgewicht zu bewahren, ob schwitzige Hände leicht, schwer oder gar nicht abrutschen und ob die Matte eventuell auch bei Knieproblemen genutzt werden sollte.